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Stich in Hals – mutmaßlicher Täter war volljährig

Innenministerium bestätigt Stich in Hals – mutmaßlicher Täter war volljährig

Ein Mann macht einer Frau in einer Celler Disco Avancen und wird abgewiesen – auf offener Straße sticht er zu. Er galt als minderjähriger Flüchtling. Jetzt erklärt das Innenministerium: Der Mann aus Guinea ist wohl volljährig. Eine Anklage dürfte bald folgen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Celle.  Im Fall des Messerangriffs auf eine 21-Jährige auf offener Straße in Celle im Dezember steht eine mögliche Anklage unmittelbar bevor. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts stünden kurz vor dem Abschluss, sagte am Mittwoche der Celler Oberstaatsanwalt Lars Janßen. „Die Staatsanwaltschaft wird in Kürze über eine Anklage entscheiden.“ 

Anfang Dezember war die 21 Jahre alte Frau in Celle nach einem Discobesuch  auf der Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Sie hatte den mutmaßlichen Täter aus Guinea zuvor mehrfach in mehreren Gaststätten in der Celler Innenstadt abgewiesen. Als sie mit ihrer Lebenspartnerin das Lokal verließ, stach ihr der Mann nach Polizeiangaben mit einem spitzen Gegenstand in den Hals und flüchtete. Die Frau wurde operiert und war schon bald außer Lebensgefahr. Die Polizei konnte den Verdächtigen Stunden nach der Tat festnehmen. Seitdem sitzt er in der JVA Celle in Untersuchungshaft.

Alter ist geklärt 

Geklärt ist inzwischen auch das Alter des mutmaßlichen Täters. Zum Tatzeitpunkt hatte er offiziell als 17-jährig gegolten. Er war im April 2016 als minderjähriger Flüchtling nach Deutschland eingereist. 

Tatsächlich dürfte er nach Angaben des Innenministeriums in Hannover zum Tatzeitpunkt schon volljährig gewesen sein. Das Innenministerium erklärte nun auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion, der Mann sei „Anfang 2017 mit sehr großer Wahrscheinlichkeit älter als 18 Jahre“ alt gewesen. Das habe ein Gutachten in der Rechtsmedizin in Hamburg im Auftrag des Jugendamts ergeben.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat seinen Asylantrag Ende Dezember abgelehnt, teilte das Innenministerium auf die AfD-Anfrage ebenfalls mit.

Von Karl Doelke

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