Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Hameln erkennt Hitler Ehrenbürgerschaft ab
Nachrichten Der Norden Hameln erkennt Hitler Ehrenbürgerschaft ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:47 21.09.2017
Adolf Hitler ist nicht mehr Ehrenbürger von Hameln. Quelle: dpa/Archiv
Hameln

Es herrsche zwar die Meinung vor, dass eine Ehrenbürgerschaft mit dem Tod erlischt. Aber um seine Haltung noch einmal zweifelsfrei zu bekunden, habe der Rat am Mittwochabend laut NDR einstimmig beschlossen, dem NS-Diktator die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen.

Bundesweit hatten zwischen 1933 und 1945 etwa 4000 Kommunen Hitler die Ehrenbürgerwürde verliehen. Ein Großteil davon hat dem NS-Diktator diese Würde nachträglich aberkannt. Welche Kommunen dies in Niedersachsen getan haben und welche nicht, ist nicht erfasst.

Altenau im Harz zum Beispiel hatte Hitler im Jahr 2000 die Ehrenbürgerwürde aberkannt. Auch die Stadträte von Hann. Münden und Goslar hatten sich in den Jahren 2008 und 2013 symbolisch von der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den NS-Diktator distanziert. St. Andreasberg dagegen hatte im vergangenen Jahr auf einen förmlichen Beschluss mit der Begründung verzichtet, dass in Niedersachsen eine Ehrenbürgerschaft automatisch mit dem Tod der betreffenden Person erlischt.

dpa

Niedersächsische Sicherheitsbehörden haben laut Innenminister Boris Pistorius (SPD) keinen Beleg dafür, dass der spätere Berliner Attentäter Anis Amri in Hildesheim gewohnt hat.

21.09.2017

Schwer bewaffnete Beamte gehören zwar nicht zum Alltagsbild, hinter den Kulissen aber rüsten sich die Nahverkehrsbetriebe im Norden angesichts der anhaltenden Terrorbedrohung für mehr Sicherheit. Auch die Üstra will gut aufgestellt sein - und erneuert ihre seit 2005 bestehende Sicherheitskooperation mit der Polizei.

21.09.2017

Ganz schön viel: Jeder vierte Streifenwagen in Niedersachsen hat mehr als 200.000 Kilometer auf dem Tacho. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

21.09.2017