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Der Norden Vier Lkw-Unfälle auf der A 2: Mann stirbt bei Hämelerwald
Nachrichten Der Norden Vier Lkw-Unfälle auf der A 2: Mann stirbt bei Hämelerwald
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08:05 19.02.2019
Tödlicher Unfall bei Hämelerwald: Auf der A2 fuhr ein Auto unter einen Lastwagen. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Auf der Autobahn 2 haben sich am Montagmorgen mehrere schwere Auffahrunfälle ereignet. An allen Kollisionen waren Lastwagen beteiligt, bei einer kam ein Mensch ums Leben. Alle Zusammenstöße geschahen in Fahrtrichtung Dortmund, die A 2 musste zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost sowie zwischen Kreuz Hannover-Ost und Buchholz für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Den schweren Unfällen war im morgendlichen Berufsverkehr eine kleinere Kollision bei Langenhagen vorausgegangen, diese verursachte einen Stau und löste die folgenschwere Kettenreaktion an Lkw-Unfällen aus.

Tödlicher Unfall bei Hämelerwald

Der tödliche Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben um kurz vor 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost. Dort ist ein Lkw mit einem Auto zusammengestoßen, dabei starb nach ersten Informationen ein 52-jähriger Dacia-Fahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Wagen aus dem Raum Potsdam nahezu ungebremst unter den Lkw gerutscht, dessen 46-jähriger Fahrer staubedingt bremsen musste. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz, auch ein Rettungshubschrauber ist zur Unfallstelle gerufen worden. Der 52-Jährige war allerdings bereits vor Eintreffen der Helfer tot. Der Abschnitt der A 2 blieb bis etwa 14 Uhr komplett gesperrt, erst am frühen Abend waren alle Fahrstreifen wieder frei.

Auffahrunfall mit vier Lkw am Kreuz Ost

Bereits am Vormittag kam es gegen 9.30 Uhr am Kreuz Hannover-Ost zu einem Auffahrunfall zwischen drei 40-Tonnern und einem Kleintransporter. Der 51-jährige Fahrer eines Autotransporters hatte das Stauende übersehen, wich einem Sattelzug auf der linken Spur aus und kollidierte dann auf der mittleren mit dem Lkw eines 45-Jährigen – der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. Dessen 40-Tonner rutschte gegen den Kleintransporter eines 33-Jährigen. Der Auto-Lkw prallte später noch gegen die Mittelleitplanke. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen, alle anderen blieben unversehrt.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen und schwerem technischen Hilfsgerät im Einsatz, gleichzeitig wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ auf die Autobahn beordert. Der Leichtverletzte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr konnte zudem verhindern, dass Hydrauliköl aus einem der beschädigten Lkw in den Erdboden neben der Autobahn sickerte. 48 Helfer waren mit 18 Fahrzeugen im Einsatz. Der Sachschaden wird seitens der Polizei auf 150.000 Euro geschätzt.

Drei Lastwagen und ein Kleintransporter sind an einem schweren Lastwagenunfall am Kreuz Ost beteiligt. Die Autobahn ist gesperrt.

Nach dem schweren Unfall bei Hannover-Ost krachte es dann um 10.44 Uhr zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte – bis dahin hatte sich der Stau in der Zwischenzeit ausgeweitet. Dort waren drei Lastwagen ineinander geprallt. Laut Polizei ging dieser Unfall allerdings glimpflich aus: Niemand wurde verletzt, es blieb lediglich bei Blechschäden. „Allerdings mussten die Ladungen der Sattelzüge zum Teil umgeladen werden“, sagte Behördensprecher André Puiu am Montagnachmittag.

Ursprung des Ganzen war allerdings ein verhältnismäßig kleiner Unfall am frühen Montagmorgen zwischen den Anschlussstellen Hannover-Bothfeld und Langenhagen. Dort war nach Angaben der Polizei gegen 7 Uhr ein Renault-Kleintransporter auf einen Lastwagen aufgefahren. Da es auch dort nur zu Sachschäden kam, wurden lediglich die Personalien der Unfallbeteiligten ausgetauscht. Allerdings reichten die Behinderungen aus, damit der verhängnisvolle Stau entstehen konnte.

14 Verletzte bei Unfällen in der Region Hannover

Mit den Unfällen auf der A 2 setzt sich eine traurige Serie fort: Allein am Wochenende waren auf den Straßen in der Region Hannover 14 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Auf der B 6 zwischen Neustadt und Garbsen sowie in Langenhagen-Kaltenweide hatte es am Sonnabend schwere Unfälle gegeben. Bei Hämelerwald waren ebenfalls am Sonnabend fünf Fahrzeuge zusammengestoßen.

Von Peer Hellerling

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