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Der Norden 17-Jährige schwebt nach Badeunfall in Lebensgefahr
Nachrichten Der Norden 17-Jährige schwebt nach Badeunfall in Lebensgefahr
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14:30 21.07.2018
Hamburg

Eine 17-Jährige ist am Freitagabend beim Baden im Neuländer Baggersee in Hamburg-Harburg versunken - und von Tauchern geborgen worden. In der Nacht habe sie weiter in Lebensgefahr geschwebt, hieß es am Morgen von der Polizei. Im Laufe der Nacht habe sich ihr Kreislauf stabilisiert und eine Puppillenreaktion sei festgestellt worden. Über ihren Zustand am Samstag konnten die Beamten keine Angaben machen. Am Uferbereich des Sees war nach Angaben der Polizei ein „Baden verboten“-Schild aufgestellt. Medienberichten zufolge wollte die 17-Jährige ein Kind retten. Es handelte sich um den dritten Badeunfall binnen einer Woche in Hamburg.

Die Jugendliche war im drei bis vier Meter tiefen Wasser plötzlich vor den Augen ihrer Familie verschwunden, teilte die Feuerwehr mit. Insgesamt sei sie rund 25 Minuten unter Wasser gewesen. Die betroffene Stelle im See sei vom Betreiber einer benachbarten Wasserskianlage mit einem Kleinboot markiert worden. Feuerwehr und Polizei trafen noch vor den Tauchern ein und begannen mit der Suche. Binnen drei Minuten hatten die Taucher die 17-Jährige dann rund 50 Meter vom Ufer entfernt auf dem Boden des Sees gefunden.

Die Jugendliche wurde reanimiert und ins Hamburger Uniklinikum gebracht. Ein Kriseninterventionsteam betreute Angehörige und Zeugen.

Zuvor hatte es in Niedersachsen bereits zwei Badeunfälle gegeben: Am Silbersee war am Dienstag ein Siebenjähriger untergangenen, konnte aber noch gerettet werden. In Bremen kam dagegen für einen Fünfjährigen jede Hilfe zu spät: Er ertrank im Nichtschwimmerbecken.

Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister hatte daraufhin das Verhalten vieler Eltern kritisiert: Sie würden zu oft auf das Smartphone schauen und nicht auf ihre Kinder.

Von RND/lni/sbü

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