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Der Norden Hälfte der bunten Ostereier haben Mängel
Nachrichten Der Norden Hälfte der bunten Ostereier haben Mängel
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12:07 24.03.2018
Viele bunte Ostereier weisen Mängel auf. Quelle: dpa
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Oldenburg

 Schon Wochen vor Ostern sind die hartgekochten Ostereier in allen Farben verstärkt im Handel. Ob lose auf der Ladentheke beim Bäcker oder in Packungen - Verbraucher sollten bei Kauf, Lagerung und Verzehr einige Tipps beachten. Denn nicht jedes Osterei ist mängelfrei und genießbar, wie eine regelmäßig stattfindende Untersuchung des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) ergab.

Die Behörde untersuchte auch in diesem Jahr über 1000 Eier, die Landkreise aus ganz Niedersachsen einsandten. Auch wenn noch einige Proben geprüft werden müssen - das bisherige Ergebnis zeigt: Bei rund der Hälfte der Proben zeigten einzelne Eier Mängel. Ein Resultat, das in etwa auf Vorjahresniveau liegt. Der Fokus lag in diesem Jahr auf der „Genusstauglichkeit“.

Vier Experten untersuchten die Eier sensorisch, das heißt unter anderem auf Aussehen, Geruch und Geschmack. Eingesandt wurden in diesem Jahr 38 Proben á 30 Eier. Macht insgesamt 1140 Eier. 34 Proben wurden bereits untersucht. Davon waren 17 in Ordnung, bei 17 gab es einzelne Mängel. Dazu zählten unter anderem Eier mit fauligem Geruch, Schimmel oder im hefig-gärigen Zustand.

Der erste Blick des Verbrauchers sollte auf die Schale gehen, wie Laves-Sprecherin Hiltrud Schrandt empfahl. „Wenn die Schale Risse oder Löcher aufweist, können schnell Keime eindringen.“ Dabei geht es unter anderem um Verderbniskeime, die das Ei schimmeln lassen können. Auch wenn gekochte Eier als verarbeitete Lebensmittel gelten und nicht gekühlt werden müssen, ist eine Lagerung im Kühlschrank angeraten.

Die vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut des Laves in Braunschweig getesteten Eier wurden sowohl nach Eingang als auch mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums untersucht. In diesem Jahr seien keine offensichtliche Schalendefekte festgestellt worden. Für gekochte Eier gibt es kein festgelegtes Mindesthaltbarkeitsdatum. Es bleibt dem Lebensmittelunternehmen überlassen. Meist liegt es aber bei rund vier Wochen. Auf der Packung muss anders als bei rohen Eiern auch nicht die Art der Hühnerhaltung ausgewiesen werden.

Verbraucher, denen beim gekochten Ei ein blau-grünlich verfärbtes Eidotter Sorgen macht, konnte das Laves beruhigen. Bei zu langem Kochen (länger als 10 Minuten) komme es zu einer chemischen Reaktion zwischen dem Eisen des Eidotters und den Schwefelverbindungen aus dem Eiklar. Dabei entstehe Eisensulfid, das die Verfärbung verursache. Auch wenn es nicht schön aussehe, sei bei derartigen Verfärbungen ein Grund zur Beanstandung nicht gegeben. „Es ist weder gesundheitsschädlich, noch führt es zu einer geschmacklichen Beeinträchtigung“, heißt es auf Internetseite der Behörde.

Von dpa

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