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Der Norden Streit um Messungen beim Moorbrand
Nachrichten Der Norden Streit um Messungen beim Moorbrand
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00:18 11.10.2018
Anja Piel fordert weitere Aufklärung über den Moorbrand. Quelle: © Sven Brauers
Hannover

Die Grünen im Landtag fordern von der Landesregierung eine rasche Unterrichtung zum Krisenmanagement nach dem Auflodern des Moorbrandes bei Meppen. Anlass für Klarstellungen liefert der Streit um Messungen, die am 18. und 19. September in angrenzenden Orten an den in Brand geratenen Bundeseswehrschießplatz gemacht worden sind. Angeblich sollen hier zu hohe Kohlenmoxidwerte gemessen worden sein. Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Piel erhebt den Vorwurf, dass der Landkreis Emsland und der zuständige Innenminister Boris Pistorius (SPD) Entwarnung gegeben zu haben, obwohl gesundheitsgefährdende Werte von einem ABC-Zug gemessen worden seien. „Der Eindruck eines völligen Versagens des staatlichen Krisenmangaments, insbesondere auch im Zusammenhang mit der Frage, wer, wann und was gemessen hat, muss ausgeräumt werden“, sagt Piel.

Bundeswehr bestreitet Gefahr

Die Bundeswehr hat am Montag noch einmal bestritten, Mitarbeiter oder Freiwillige Gesundheitsgefahren ausgesetzt zu haben. „Als wir die Messungen angeordnet haben, war der Schutz der Brandbekämpfer gewährleistet“, erklärte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Montag. Demgegenüber veröffentlichte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ Auschnitte aus Messprotokollen aus der Nacht vom 18. auf den 19. September die ein von der Bundeswehr beauftragter ABC-Messzug gemacht habe. Nach ihnen seien die Grenzwerte für Kohlenmonoxid punktuell um mehr als 100 Prozent überschritten worden. Die Bundeswehr äußerte sich zu diesen Werten nicht. Allerdings seien in manchen Meldungen Jahresdurchschnittswerte mit punktuellen Werten verglichen worden, hieß es.

Von Michael B. Berger

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