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Der Norden Förster schrecken Holzdiebe mit GPS-Technik ab
Nachrichten Der Norden Förster schrecken Holzdiebe mit GPS-Technik ab
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09:31 14.05.2018
Jagdhündin Ulme wacht über einen zehn Meter langen Eichenstamm aus dem Forstamt Göhrde. Quelle: Reiner Baumgart/dpa
Clausthal-Zellerfeld

 GPS-Sender in Baumstämmen schrecken professionelle Holzdiebe ab. Zu diesem Schluss sind die Niedersächsischen Landesforsten gekommen, die die Minisender seit fünf Jahren in gefälltes Holz in den Wäldern einbauen. Seitdem werden deutlich weniger Bäume gestohlen. Zudem konnten Förster durch die satellitengestützte Technik schon mehrfach den Transportweg entwendeter Stämme nachverfolgen.

Wegen der guten Erfahrungen sollen die Sender weiterhin eingesetzt werden. „Die Kosten sind im Vergleich zur Schadenssumme vor Einführung der Forst-Tracker relativ gering“, sagte der Sprecher der Landesforsten, Michael Rudolph. Die Technik hatte sich zuvor bereits in Hessen bewährt. Auch andere Branchen wie die Logistik und Autovermietungen nutzen die satellitengestützte Technik. 

Vor dem Einsatz der GPS-Technik hatten Diebe vor allem im südlichen Niedersachsen mehr Holz gestohlen. Immer wieder verschwanden Stämme, die Forstwirtschaften in den Wäldern von Harz und Solling zum Abtransport bereit gelegt haben. Die Diebe hatten es vorwiegend auf Fichten, Lärchen und Douglasien abgesehen. Auch Eiche, Buche, Ahorn oder Kirsche wurden gestohlen. Die beachtliche Größe vieler Stämme war für die professionellen Täter kein Hindernis: Sie nutzten nach Erkenntnissen der Polizei meist spezielle Lastwagen mit Kränen. 

Um Diebe besser fassen zu können, wurden 2013 erstmals GPS-Sender eingesetzt, die nicht größer als eine Streichholzschachtel sind. Sie senden bei Erschütterungen oder Positionswechseln Signale aus, die eine Ortung ermöglichen. So konnte mehrmals der Transportweg des gestohlenen Holzes nachverfolgt werden, sagte Sprecher Rudolph

2016 etwa wurde gestohlenes Brennholz mit Hilfe von GPS-Technik in einem Braunschweiger Restaurant aufgespürt. Der Betreiber gab an, er habe das Holz für seinen Pizzaofen von einem Unbekannten erworben. Der Wirt wurde wegen Hehlerei zu 1000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Von dpa

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