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Der Norden Grüne: Stempelcodes von Eiern müssen veröffentlicht werden
Nachrichten Der Norden Grüne: Stempelcodes von Eiern müssen veröffentlicht werden
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18:18 11.06.2018
Eier werden in einem Betrieb für Eiern aus Freilandhaltung abgepackt. Quelle: dpa
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Hannover

Nach dem erneuten Nachweis des Insektengifts Fipronil in Eiern in Niedersachsen haben die Grünen das Veröffentlichen der Stempelcodes der belasteten Eierchargen verlangt. Sonst bleibe für den Verbraucher unklar, ob er eventuell belastete Eier gekauft habe, sagte der Verbraucherschutzexperte der Grünen im Landtag, Dragos Pancescu, am Montag in Hannover. Im Vorjahr seien alle betroffenen Betriebe mit ihren Nummern öffentlich gemacht worden.

Erneut belastete Eier gefunden

Am Freitag hatte das Landwirtschaftsministerium über den erneuten Fund belasteter Eier bei Proben im Kreis Vechta informiert. Die Eier stammen von einem Bio-Legehennenbetrieb in den Niederlanden. Die Eier würden vom Markt genommen und die niederländischen Behörden informiert.

In den Niederlanden selber waren belastete Eier nach niederländischen Medienberichten bereits in der vorletzten Maiwoche bei einer Stichprobe in einem Supermarkt entdeckt worden. Der bereits im vergangenen Jahr vom Fipronil-Skandal betroffene Landwirt vermutet, dass sich Reste des Insektengifts möglicherweise noch im Boden der Wiese befunden haben, auf der die Hühner Auslauf haben und herumgepickt haben. Das könnte die vergleichsweise geringe Belastung der Eier erklären, die nun in Niedersachsen entdeckt wurden.

Fipronil darf in Ställen nicht verwendet werden

Das Insektizid Fipronil, das bei der Lebensmittelerzeugung dienenden Tieren nicht verwendet werden darf, war im vergangenen Jahr einem Reinigungsmittel beigemischt und über eine niederländische Firma an Hühnerhalter verkauft worden. In vielen EU-Ländern mussten Eier aus dem Handel genommen werden.

Von dpa

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