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Der Norden Elbvertiefung: Fenchel soll in Becken wachsen
Nachrichten Der Norden Elbvertiefung: Fenchel soll in Becken wachsen
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21:04 27.07.2017
So sieht der Schierlings-Wasserfenchel aus. Quelle: dpa
Hamburg

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im Februar in seinem Urteil eine vorgesehene Ausgleichsmaßnahme zum Schutz der Pflanze nicht akzeptiert, sodass eine neue gefunden werden musste. Dies sei hoffentlich der letzte planerische Akt bis zur Elbvertiefung, sagte der HPA-Chefplaner Jörg Oellerich.

Baukosten: einstelliger Millionenbetrag

Auf zwei alten, nicht mehr genutzten Absetzbecken der Hamburger Wasserwerke sollen auf rund sieben Hektar Lebensbedingungen für den Schierlings-Wasserfenchel geschaffen werden. Dazu gehören Ebbe und Flut, flache Böschungen und bewaldetes Ufer sowie Sand und Schlick als Untergrund, wie der HPA-Projektleiter Marc Kindermann ausführte. Bagger müssen anrücken, um die Bodensohlen aus Beton und Ziegel zu beseitigen und den Grund noch um einen Meter zu vertiefen. Die Beckenränder sollen aus Denkmalschutzgründen erhalten bleiben. Die reinen Baukosten werden derzeit auf einen einstelligen Millionen-Bereich „grob geschätzt“.

Die Becken gehören zu einem 1892 gebauten Wasserwerk auf der Billwerder Insel, das seit 1990 stillgelegt ist. Die Elbvertiefung soll größeren Containerschiffen die Zufahrt zum Hamburger Hafen ermöglichen.

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