Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Mehr Anrechnungsstunden gefordert
Nachrichten Der Norden Mehr Anrechnungsstunden gefordert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 19.11.2017
Von Saskia Döhner
Immer weniger Zeit für Unterricht: Viele Lehrer müssen andere Aufgaben erledigen. Die Arbeitszeitkommission fordert deshalb mehr Abrechungsstunden für Pädagogen. Quelle: Sebastian Kahnert
Anzeige
Hannover

Mehr als 22 Stunden pro Woche sollte kein Pädagoge unterrichten müssen hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mal gefordert. Doch für pauschale Kürzungen der Unterrichtsverpflichtung sieht die Arbeitszeitkommission des Kultusministeriums keine Notwendigkeit. Das Expertengremium  unter Leitung von Richard Höptner, das von der scheidenden Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) einberufen worden war, hat am Donnerstag seinen Bericht vorgelegt. Seine Empfehlung: Die Anrechungsstunden für Lehrer an Grund- und Gesamtschulen sowie Gymnasien sollten erhöht werden.

Besonders belastet seien auch Schulleiter und Teilzeitkräfte, hieß es. Wie die entlastet werden könnten, müsse aber noch erarbeitet werden. Auch Beschäftigte an Brennpunktschulen leisteten enorm viel.

Gerade an Grundschulen, Gesamtschulen und Gymnasien müssten Pädagogen verstärkt Aufgaben erledigen, die nichts mit Unterricht zu tun hätten. "Hier muss der Arbeitgeber Land Niedersachsen seinen Bediensteten wieder mehr Luft verschaffen", sagte Höptner, zum Beispiel durch Ermäßigungsstunden. Wer etwa eine Schulbibliothek betreut oder ein Orchester leitet, muss weniger unterrichten.

Heiligenstadt bedankte sich bei allen elf Mitgliedern des Expertengremiums: „Sie haben wegweisende Arbeit dafür geleistet, dass wir in Niedersachsen zu einer rechtssicheren Bemessung der Arbeitszeit der Lehrkräfte und der Schulleitungen kommen." Der Bericht sei für die neue Landesregierung eine solide Grundlage für künftige Entscheidungen.

Laut einer GEW-Studie, für die knapp 3000 Lehrer landesweit minutengenau ihre Arbeitszeit erfasst hatten. arbeiten Pädagogen an Gymnasien pro Woche drei Stunden und fünf Minuten zuviel, Grundschullehrer etwas 1 Stunde und 20 Minuten. Für Haupt-, Real- und Oberschulen sowie die Förderschulen und die berufsbildenden Schulen sind keine validen Aussagen möglich. Dazu hatten sich zuwenig Lehrer von diesen Schulformen an der Erhebung beteiligt.

Zu Hause Urlaub machen: Kurtaxe wird in Deutschland in mehr als 350 Gemeinden kassiert. Doch wie ist das eigentlich, wenn Anwohner entsprechende Angebote nutzen wollen.?Müssen Sie ebenfalls Kurtaxe zahlen? Der Vergleich zeigt: In vielen Orten ist das nicht der Fall. Doch es gibt auch Ausnahmen.

16.11.2017

Schon seit Wochen stapeln sich Briefe aus aller Welt in den Weihnachtspostfilialen. Die himmlischen Wesen und ihre Helfer haben bis zum Fest alle Hände voll zu tun. Bis Ende August kamen etwa in Himmelpfort bereits 2000 Briefe an.

16.11.2017

Die AfD in Niedersachsen ist tief zerstritten – der Rückhalt für Parteichef Armin Paul Hampel schwindet. Alte Gefolgsmänner haben sich von ihm, der lieber bestimmt als Kompromisse macht, abgewandt. Der nächste Tiefschlag für ihn steht bereits an.

19.11.2017
Anzeige