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Der Norden Fahrer nach Unfall mit geplatzten Reifen verurteilt
Nachrichten Der Norden Fahrer nach Unfall mit geplatzten Reifen verurteilt
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16:34 03.04.2017
Quelle: dpa
Winsen/Luhe

Im Prozess um die tödlichen Unfallfolgen eines geplatzten Reifens hat das Amtsgericht Winsen den Fahrer zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er muss zudem 1400 Euro bezahlen und seinen Führerschein für drei Monate abgeben, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Richterin habe den 24-Jährigen am Montag der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen für schuldig befunden.

Beifahrer starb beim Unfall

Abgefahrene Autoreifen waren auch aus Sicht der Staatsanwaltschaft der Grund für den tödlichen Verkehrsunfall auf der A7 im Kreis Harburg im Januar vergangenen Jahres mit einem Toten und zwei Schwerverletzten gewesen. Den Ermittlungen zufolge war der 24-Jährige bei Thieshope mit mindestens 180 Kilometern pro Stunde unterwegs, als einer der Reifen platzte. Das Auto prallte gegen eine Leitplanke, der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert.

Der 23-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Zwei auf der Rückbank sitzende Mitfahrer erlitten schwere innere Verletzungen. Der Fahrer hätte erkennen können und müssen, dass die Reifen seines Wagens nicht mehr die erforderliche Profiltiefe hatten, betonte die Richterin nach Angaben der Sprecherin. Nachdem der 24-Jährige schon zuvor einen anderen Reifen hatte wechseln müssen, hätte er vor Fahrtantritt die Reifen überprüfen müssen. Das sei die Pflicht eines jeden Autofahrers. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn am Mittwoch bestritten, von Mängeln gewusst zu haben.

dpa

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