Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Angeklagter gesteht Automatensprengungen
Nachrichten Der Norden Angeklagter gesteht Automatensprengungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 06.11.2017
Automatensprengungen richten häufig großen Schaden an. Quelle: Benjamin Westhoff
Anzeige
Lüneburg

Die Sprengung mehrerer Geldautomaten in Norddeutschland hat ein 38-Jähriger am Landgericht Lüneburg gestanden. In einer von seiner Anwältin verlesenen Erklärung räumte er am Freitag vier der ihm von der Anklage zur Last gelegten Taten ein. Damit zeichnet sich eine Verständigung ab. Die Kammer hatte dem Mann eine Haftstrafe von höchstens sieben Jahren und neun Monaten zugesichert, falls er ein umfassendes Geständnis ablegen sollte. Dabei ist eine Verurteilung des Landgerichts Göttingen wegen einer versuchten Automatensprengung in Lüthorst bei Dassel einbezogen.

227.000 Euro erbeutet

Drei Punkte wurden am ersten Prozesstag vorläufig eingestellt. Die Anklage hatte dem Mann ursprünglich vorgeworfen, zwischen August und November 2014 in Bendestorf und Brackel (Kreis Harburg), in Unterlüß (Kreis Celle), Wriedel bei Uelzen, Golmbach (Kreis Holzminden) und Hamburg ein Gasgemisch in die Automaten von Sparkassen und Banken geleitet zu haben, um sie zu sprengen. In einem der sechs Fälle war es beim Versuch geblieben. Insgesamt soll der Angeklagte rund 227.000 Euro erbeutet haben, allein in Bendestorf etwa 166.000 Euro.

Der finanzielle Schaden war insgesamt deutlich höher. Er beläuft sich laut Anklage auf rund 365.000 Euro. In zwei Fällen war das Geld verbrannt - in Unterlüß rund 80.000 Euro, in Wriedel gut 62.000 Euro. Der 38-Jährige räumte ein, an den Taten in Unterlüß, Wriedel, Golmbach und Hamburg beteiligt gewesen zu sein. Einen Mittäter benannte er, weitere wollte er nicht preisgeben. Ein Urteil dürfte nun schon in der kommenden Woche fallen.

Von Peer Körner

Nach der Havarie des Frachters „Glory Amsterdam“ ermittelt die Wasserschutzpolizei gegen den Kapitän. Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass wegen der fehlenden Kooperationsbereitschaft der Schiffsführung des Havaristen die ersten Bergungsversuche gescheitert seien.

03.11.2017

Einen Lastwagenfahrer mit mehr als drei Promille Alkohol im Blut hat die Polizei in Braunschweig aufgegriffen. Er fiel bei der Kontrolle der Beamten sogar aus dem LKW.

03.11.2017
Der Norden Unfall in Braunschweig - Toms Tod bleibt ein Rätsel

Am 4. November 2014 starb der damals 17-jährige Tom in Brauschweig einen rätselhaften Unfalltod, der bis heute nicht aufgeklärt ist, obwohl die Polizei 2000 Spuren folgte. Die Eltern hoffen immer noch auf eine Aufklärung.

03.11.2017
Anzeige