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Rechtstipp
Allgemein übliche Einträge
Ein Arbeitszeugnis muss allgemein übliche Einträge enthalten. Das ist der sogenannte Zeugnisbrauch.

Wie muss es aussehen? Wie klar darf der Chef formulieren? Das Arbeitszeugnis ist eine Wissenschaft für sich. Und häufig gibt es darum Streit vor Gericht. Manchmal geht es dabei aber gar nicht um das, was im Zeugnis steht - sondern um das, was fehlt.

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Arbeitsrecht
Fragen an weibliche Bewerber über deren zukünftige Familienplanung sind rechtlich untersagt.

"Wie sieht es denn bei Ihnen mit Kindern aus?" Eine heikle Frage. Ob Arbeitgeber diese in einem Bewerbungsgespräch überhaupt stellen dürfen, erklärt eine Arbeitsrechtlerin.

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Auf frischer Tat erwischt?
Arbeitgeber dürfen ihre Mitarbeiter nicht rund um die Uhr mit einer videokamera überwachen. Auch bei einem Fehlverhalten sind die Aufnahmen nicht als Beweis zugelassen.

"Dieses Geschäft wird videoüberwacht" - ein Hinweis wie dieser soll nicht nur Kunden mit langen Fingern einschüchtern. Theoretisch können Arbeitgeber auf diesem Wege auch unehrliche Mitarbeiter überführen. Dabei müssen sie sich allerdings an strenge Regeln halten.

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Bei verpflichtender Teilnahme
Auch der Sturz beim Bowling kann als Arbeitsunfall gelten - wenn die Teilnahme für den Mitarbeiter verpflichtend war. So urteilte das Sozialgericht in Aachen.

Die Grenze zwischen Privatvergnügen und betrieblichen Belangen ist nicht immer sofort zu erkennen. Schreibt der Chef die Teilnahme an einem Bowling-Turnier mit Geschäftspartnern vor, gilt für diese Zeit auch der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

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Gerichtsentscheidung
Maskenbildner am Theater arbeiten oft überwiegend künstlerisch. In diesem Fall darf der Arbeitgeber den Vertrag befristen.

Der Gesetzgeber erlaubt es Arbeitgebern unter bestimmten Voraussetzungen Verträge mit Arbeitnehmern zu befristen. Darunter fallen etwa künstlerische Berufe.

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Urteil
Sich über Jahre aneinanderreihende Kettenbefristungen können ein Hinweis auf Missbrauch sein.

Sich aneinanderreihende befristete Verträge bezeichnet man als Kettenbefristung. Das kann unzulässig sein, wie der beschriebene Fall darlegt. Dem Kläger wurde in Folge ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zugesprochen.

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Allgemeine Gesundheitsvorsorge
Wer an einer betrieblichen Impfaktion teilnimmt, die von einem freiberuflichen Arzt durchgeführt wird, dem steht im Schadensfall keine Entschädigung vom Arbeitgeber zu. Foto: Sonya Schönberger

Zehntausende Arbeitnehmer lassen sich jährlich gegen Grippe impfen - viele von Betriebsärzten in ihrem Unternehmen. Doch was passiert, wenn es tatsächlich einmal zu einem Impfschaden kommt? Das ist jetzt entschieden - in letzter Instanz.

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Streit um Bezahlung
Das Arbeitsgericht Berlin hat entschieden: Wenn der Arbeitgeber die Bezahlung im Vetrag allein festlegt, liegt keine gleichberechtigte Lohnvereinbarung vor.

In der Arbeitswelt ist die Vertragsfreiheit ein fester Grundsatz. Doch Arbeitgeber, die einen einzelnen Mitarbeiter beim Lohn benachteiligen, können sich nicht immer darauf berufen. Das zeigt ein Urteil aus Berlin zeigt.

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