Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Hochschule Studienabbrecher sind in Betrieben gefragt
Mehr Studium & Beruf Hochschule Studienabbrecher sind in Betrieben gefragt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 12.03.2015
Studienabbrecher sind in Betrieben gefragt. Ein Vorteil sehen Arbeitgeber in ihrer persönlichen Reife. Quelle: David Ebener
Anzeige
Hannover

j. Er ist Projektleiter von

Switch in Aachen. Switch unterstützt Studienabbrecher dabei, in eine duale Ausbildung zu wechseln. Die Betriebe stellten niemanden gerne ein, für den die Ausbildung eine Verlegenheitslösung ist. Wer nach dem Scheitern noch am Studium hängt und mit der Hochschule nicht abgeschlossen hat, für den ist der Wechsel nichts.

Wer sich aus Überzeugung dafür entscheidet, sei in den Betrieben aber gefragt. "Die Vorteile sehen Arbeitgeber bei Studienabbrechern in der persönlichen Reife und dem oft hohen Verantwortungsbewusstsein", erzählte er. Da hätten sie jüngeren Auszubildenden einiges voraus. 

Im vergangenen Jahr gab es schätzungsweise etwa 80 000 Studienabbrecher. Nach einer bereits etwas älteren Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung aus 2008 ist etwa jeder fünfte Studienabbrecher (22 Prozent) ein halbes Jahr nach der Exmatrikulation in einer Berufsausbildung angekommen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) steigt dagegen direkt in den Beruf ein. Der Rest macht Praktika, ist in Elternzeit oder arbeitslos.

"Ich würde Studienabbrechern davon abraten, direkt in den Beruf einzusteigen", sagte Gronostaj. Das mag auf den ersten Blick attraktiv sein. Doch kommt es Jahre später im Unternehmen zum Beispiel zu Umstrukturierungen, sind die Fachkräfte ohne jegliche Berufsausbildung häufig jene, die als Erstes gehen müssen. Hinzu komme, dass die Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten ohne Abschluss eingeschränkt sind.

Wer sich als

Studienabbrecher dafür entscheidet, eine Ausbildung zu machen, kann die reguläre Ausbildungszeit unter Umständen verkürzen.

dpa

Melanie Balster kommt vom Dorf - einem Dorf mit vielen Bauernhöfen, die Milch, Fleisch und Getreide produzieren. Landwirtin will die 35-Jährige nicht werden. Doch sie studiert ein Fach, das sie dazu befähigen würde: Agrarwissenschaften.

09.03.2015

Der Abgabetermin rückt unerbittlich näher, und trotzdem will auf dem Blatt einfach kein brauchbarer Text entstehen. Hausarbeiten muss fast jeder Student schreiben, für viele ist es jedes Mal ein Kampf.

06.03.2015

Deutliches Plus bei der Zahl ausländischer Studienanfänger: An deutschen Hochschulen haben sich im vergangenen Jahr 107 000 Studenten mit ausländischem Pass neu eingeschrieben, 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

03.03.2015
Anzeige