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Schamgefühle im Job: Gespräche mit Freunden helfen

Arbeit Schamgefühle im Job: Gespräche mit Freunden helfen

Haben Mitarbeiter einen Vortrag verrissen oder konnten sie auf eine einfache Frage keine überzeugende Antwort geben, empfinden sie das oft als eine große Blamage. In diesem Fall tut es gut, sich an Freunde wenden.

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Fehler im Job passieren nun einmal. Dennoch ist die Scham oft groß. Betroffene sprechen am besten mit ihren Freunden darüber.

Quelle: Oliver Berg

Weinheim. Ist im Job wegen eigener Unzulänglichkeiten etwas schiefgegangen, schämen sich viele für den Fehler. Allein der Gedanke zum Beispiel an eine peinliche Präsentation ist einem dann unangenehm.

In solchen Situationen hilft es, vertrauten Personen von dem Missgeschick zu erzählen, rät die Zeitschrift "Psychologie heute" (Ausgabe März/2017). Unterstützung von Freunden mildere meist das eigene Gefühl.

Viele Betroffene neigten jedoch dazu, die Scham nicht zuzulassen und sie wegzudrücken - und sich in den Augen Anderer merkwürdig zu verhalten. Mancher reagiert anderen gegenüber dann zum Beispiel über die Maßen kalt und distanziert oder gar gehässig. Freunde und Kollegen sollten das ansprechen und fragen, ob sie helfen können.

Eine Strategie, mit der Scham umzugehen, ist es auch, sich nicht mit Sätzen wie "Ich bin einfach zu dumm" oder "Mir gelingt nie etwas" selbst herunterzumachen. Besser ist es, sich Trost zuzusprechen und zu überlegen: Alle machen Fehler - und denke ich in einem Jahr noch daran?

dpa

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