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Aktuelles Gehälter in Deutschland gehen stark auseinander
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11:14 03.08.2018
Die Entgelte der Arbeitnehmer liegen in Deutschlands Osten deutlich unter dem Niveau im Westen. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Quelle: Arno Burgi
Berlin

Die Verdienste der Arbeitnehmer in Deutschland gehen regional weiter stark auseinander und bleiben im Osten klar unter dem Niveau im Westen. Am wenigsten bekamen Vollzeitbeschäftigte Ende vergangenen Jahres mit durchschnittlich 2183 Euro brutto im Monat im Landkreis Görlitz in Sachsen.

Das geht aus einer Auswertung neuer Daten der Bundesagentur für Arbeit durch die Linke-Bundestagsfraktion hervor. Bundesweit am besten verdient wurde demnach in Ingolstadt in Bayern mit 4635 Euro.

Im Ländervergleich Spitze sind die Durchschnittsverdienste in Hamburg mit 3619 Euro, wie die

Statistik der Arbeitsagentur weiter ergab. Es folgen Baden-Württemberg mit 3546 Euro und Hessen mit 3494 Euro. Schlusslicht der Länder ist Mecklenburg-Vorpommern mit 2391 Euro, knapp davor liegen Thüringen (2459 Euro) und Sachsen (2479 Euro).

Der bundesweite Schnitt der Entgelte lag zum Stichtag 31. Dezember 2017 bei 3209 Euro und damit etwas höher als ein Jahr zuvor mit 3133 Euro. Dabei verdienten

Vollzeitbeschäftigte im Westen mit nun 3339 Euro im Schnitt weiter spürbar besser als im Osten mit 2600 Euro.

Wie hoch Verdienste regional sind, kann von vielen Faktoren abhängen - zum Beispiel, ob es in einer Stadt Unternehmen mit gut bezahlten Jobs gibt. Einfluss auf die Gehaltshöhe hat auch die Qualifikation von Arbeitnehmern. Über die Kaufkraft sagt die Verdiensthöhe allein noch nichts aus - dies hängt von den Lebenshaltungskosten etwa für Miete oder Lebensmittel ab, die sich regional ebenfalls unterscheiden.

Die

Statistik erfasst die durchschnittlichen Brutto-Monatsentgelte von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten jeweils zum Stichtag 31. Dezember. Auszubildende sind nicht darunter. Einbezogen werden auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Zulagen und Zuschläge. Regional zugeordnet wird nach dem Arbeitsort. Dabei wird Berlin zu Ostdeutschland gezählt.

dpa

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