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Frisch von der Uni: Beim Gehalt nicht zu tief stapeln

Arbeit Frisch von der Uni: Beim Gehalt nicht zu tief stapeln

Wer die Universität verlässt, ist hoch qualifiziert. Das vergessen viele und lassen sich bei Gehaltsverhandlungen mit einem niedrigen Betrag abspeisen. Experten raten daher zu einem selbstbewussten Auftritt.

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Hochschulabsolventen sollten sich bei Gehaltsverhandlungen nicht unter Wert verkaufen.

Quelle: Peter Steffen

Leipzig. Hochschulabsolventen sollten mit einem Wunschgehalt und einer konkreten Lohn-Untergrenze in ihre erste Gehaltsverhandlung gehen. Um einen realistischen und fairen Betrag zu nennen, können sie die Durchschnittgehälter anderer Absolventen der eigenen Universität herausfinden.

Wie gut man mit seinen Noten im Vergleich aller Jahrgangsabsolventen dasteht, ist ebenfalls eine wichtige Information für die

Verhandlung. Darauf weist Remigiusz Smolinski hin, Honorarprofessor für Verhandlungsführung an der Leipziger HHL Graduate School of Management.

In der Verhandlung sollte man auf einige Tricks der Personaler eingestellt sein. Diese bezeichnen Einstiegsgehälter oftmals als fix und nicht verhandelbar. Das sollte Absolventen nicht abschrecken, das Angebot zu besprechen und eventuell Verbesserungen einzufordern. Denn häufig gibt es noch Verhandlungsspielraum, weil das erste Angebot in vielen Fällen am unteren Ende des Gehaltsrahmens liegt.

Anstatt um ein oder zwei Prozent mehr zu feilschen, kann manchmal auch eine konfrontativere Taktik zum Erfolg führen. So funktioniert sie: Nachdem ein Absolvent alle Punkte aufgezählt hat, die ihn für den Job aus seiner Sicht geeignet machen, bittet er den Personaler um ein faires Angebot. Dieses werde man entweder annehmen oder ablehnen. Laut Smolinski haben Studien gezeigt, dass dann oft vergleichsweise großzügige Gehaltsvorschläge gemacht werden.

dpa

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