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Aktuelles EU-Vergleich: Frauen in Deutschland am seltensten arbeitslos
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14:19 06.03.2015
Mit einer Erwerbslosenquote bei Frauen von 4,6 Prozent liegt Deutschland im EU-Vergleich vorne - europaweit liegt sie im Durchschnitt bei 10,3 Prozent. Quelle: Patrick Pleul
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Wiesbaden

Nach vorläufigen Berechnungen des europäischen Statistikamts Eurostat waren 2014 hierzulande rund 900 000 Frauen im Alter von 15 bis 74 Jahren ohne Job, wie das Statistische Bundesamt am Freitag (6. März) in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach einer Quote von 4,6 Prozent. Eine ähnlich niedrige Erwerbslosenquote für Frauen gab es nur in Österreich mit 4,9 Prozent (im Jahr 2013).

Im EU-Durchschnitt lag die Quote bei 10,3 Prozent. Überdurchschnittlich viele arbeitslose Frauen gab es vor allem in süd- und südosteuropäischen Ländern. Am höchsten war die Quote in Griechenland (2013: 31,4 Prozent), gefolgt von Spanien (25,4), Kroatien (18,1), Zypern (14,9) und Portugal (14,5).

Kaum Unterschiede gibt es bei der Erwerbslosigkeit von Männern und Frauen im EU-Schnitt. Bei Männern betrug die Quote 10,1 Prozent, in Deutschland 5,3 Prozent. Frauen fühlen sich im Berufsleben allerdings nach wie vor nicht gleichberechtigt. Insbesondere bei der Bezahlung und Entlohnung von Arbeit (78 Prozent) sowie bei der Besetzung von Führungspositionen in der Wirtschaft (68) kann für die meisten weiblichen Befragten von Gleichstellung noch keine Rede sein, wie aus der Studie der IG Metall zum Weltfrauentag (8. März) hervorgeht. Die befragten Männer sehen das ähnlich (jeweils 70 Prozent).

"Unternehmen müssen die Aufstiegschancen von Frauen verbessern", forderte Christiane Benner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. Die Gewerkschaft kritisierte die Einkommenslücke von 22 Prozent und die geringe Zahl von Frauen in Führungspositionen. Das größte Problem sehen die Befragten in der mangelnden Vereinbarkeit von Familie und Job: 73 Prozent sind der Meinung, dass Kinder für Frauen nach wie vor ein Hemmschuh im Beruf sind.

dpa

Mädchen sind besonders in Deutschland noch oft Mathe-Muffel - und berauben sich damit besserer Karrierechancen. Das ergibt sich aus dem ersten Bildungsbericht zur Chancengleichheit der Geschlechter, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag (5. März) in London vorstellte.

05.03.2015

Beschäftigte in Deutschland stecken weniger als ein Prozent ihres Verdienstes in die betriebliche Altersvorsorge. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag (5. März) investierten sie 2012 im Schnitt 362 Euro oder 0,9 Prozent der Bruttojahresverdienste in die Betriebsrente.

05.03.2015

Hannover (dpa/tmn) - Wer sich zu einer längeren Weiterbildung aufrafft, will vor allem eins: ein gutes Angebot, damit sich die investierte Zeit lohnt. Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Niedersachsen gibt Auskunft.

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