Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Aktuelles Arbeitnehmer müssen Sonntag nicht den Hausbriefkasten leeren
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Arbeitnehmer müssen Sonntag nicht den Hausbriefkasten leeren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 22.12.2015
Eine Kündigung, die an einem Sonntag eingeworfen wird, gilt erst am Montag als zugestellt. Quelle: Peter Endig
Anzeige
Oldenburg

Wirft der Arbeitgeber am Sonntag eine Kündigung in den Briefkasten eines Mitarbeiters ein, gilt sie erst am Montag als zugestellt. Darauf weist die Rechtsanwaltskammer Oldenburg hin. Arbeitnehmer sind nicht dazu verpflichtet, sonntags ihren Hausbriefkasten zu leeren.

Ist der Sonntag der letzte Tag, bevor die Kündigungsfrist abläuft, ist das Schreiben bei einem Einwurf an diesem Datum deshalb im Zweifel zu spät zugegangen. In dem verhandelten Fall hatte eine Bürokraft mit ihrem Arbeitgeber eine Probezeit bis zum 30. November 2014, das war ein Sonntag, vereinbart. Der Arbeitgeber kündigte ihr an dem Sonntag und warf das Schreiben noch am gleichen Tag in den Hausbriefkasten der Frau ein.

In der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Er beendete das Arbeitsverhältnis daher zum 15. Dezember. Die Frau wollte das nicht akzeptieren - das Arbeitsverhältnis könne nach Ende der Probezeit nur unter Berücksichtigung der gesetzlichen Kündigungsfrist hier frühestens zum 31. Dezember enden. Während der Probezeit sei ihr keine Kündigung zugegangen. Sie habe am Sonntag ihren Briefkasten nicht mehr geleert.

Das Landesarbeitsgerichts (LAG) Schleswig-Holstein gab der Frau Recht (Az.: 2 Sa 149/15). Die Kündigung sei der Mitarbeiterin frühestens am Montag, 1. Dezember, zugegangen. Damit galt regulär die gesetzliche Kündigungsfrist, und eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses war frühestens zum 31. Dezember 2014 möglich. Die Frau sei nicht dazu verpflichtet gewesen, am Sonntag ihren Briefkasten zu leeren.

dpa

Netzwerken bringt beruflich mitunter viel. Doch laut einer Epxertin fangen Frauen damit viel zu spät an. Außerdem zögern sie oft und vergeben sich damit Chancen.

21.12.2015

Mancher hat das Gefühl: Die Arbeit nimmt immer mehr Raum im Leben ein, und für Privates ist kaum noch Platz. Die Folge ist häufig Unausgeglichenheit. Um so eine Situation von vorneherein zu vermeiden, ist es wichtig, regelmäßig über den Job zu reflektieren, rät Prof. Norbert Rohleder von der Hochschule Mainz.

21.12.2015

Der eine redet im Kundengespräch einfach dazwischen, der andere nervt mit merkwürdigen Kosenamen: Übergriffige Kollegen sind echt anstrengend. Doch wie für Ruhe sorgen?

21.12.2015
Anzeige