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Aktuelles So lagert man Obst und Gemüse richtig
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13:20 12.02.2015
Äpfel lagern besser nicht neben anderem Obst. Sie sondern ein Gas ab, durch das Früchte in ihrer Nähe schneller verderben. Quelle: Franziska Gabbert
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Frankfurt/Main

Gerade erst gekauft und schon reif für den Müll: Schimmel und faule Stellen machen frisches Obst und Gemüse schnell ungenießbar. Damit Apfel, Karotte und Co. nach dem Einkauf nicht gleich wieder in der Biotonne landen, sollte man beim Lagern einiges beachten. Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen erklärt die wichtigsten Tipps:

Raus aus dem Plastik:Im Supermarkt werden Äpfel oder Brokkoli oft in Plastik eingeschweißt angeboten. Luftdichte Verpackungen sollte man entfernen, da Obst und Gemüse sonst schnell verderben, erklärt Schauff. Perforierte Plastiktüten oder Stoffbeutel eignen sich dagegen gut zur Aufbewahrung.

Kühlschrankverbot: Südfrüchte wie Bananen, Ananas und Zitrusfrüchte sind kälteempfindlich und sollten bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Auch Kartoffeln und Kürbisse gehören laut Schauff nicht in den Kühlschrank. Sie bekommen dort schnell glasige Flecken oder Erfrierungen. Trotzdem sollten sie kühl und dunkel gelagert werden, am besten im Keller und bei guter Belüftung.

Abstand zu Äpfel und Bananen:Beide Früchte scheiden Ethylen aus, ein Reifegas. Lagert man sie zusammen mit anderen Sorten, verderben diese schneller. Besonders empfindlich sind Kiwis und Kohlarten. Tipp: Unreife Früchte werden umgekehrt schneller genießbar, wenn man einen Apfel dazu legt. Das klappt auch mit Birnen, Avocados, Bananen und Papayas.

Ab in den Keller:Der beste Lagerort für die meisten Obst- und Gemüsesorten ist laut Schauff immer noch der Keller. Wer keinen hat, kann auf das Gemüsefach im Kühlschrank zurückgreifen. Wurzelgemüse wie Rüben oder Sellerie sind hier gut aufgehoben, ebenso wie Erdbeeren. Die Luftfeuchtigkeit und die geringe Temperatur schützen vor dem Austrocknen. Auch für andere kälteunempfindliche Sorten wie Rosenkohl oder Brokkoli ist das Gemüsefach der richtige Ort.

dpa

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