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Hahn oder Flasche: Diese Unterschiede gibt es bei Wasser

Ernährung Hahn oder Flasche: Diese Unterschiede gibt es bei Wasser

Alles Wasser, oder was? Beim Einkauf ist der Kunde in der Getränkeabteilung schnell verwirrt. Mineralwasser, Heilwasser, Quellwasser - worin unterscheiden sie sich?

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Still und regional: So mögen die Deutschen ihr Mineralwasser. Doch es gibt noch andere Wasserarten.

Quelle: SZ Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin. Die Auswahl an Wassersorten im Handel ist groß: Ob mit Kohlensäure oder ohne, ist dabei noch schnell entschieden. Schwieriger wird es, wenn es um spezielle Wasserarten geht. Die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser gibt einen Überblick:

Mineralwasser: Es kommt aus unterirdischen Vorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Es war mal Regenwasser, das versickert ist. Auf seinem langen Weg ins Reservoir wurde es von Gesteinsschichten gereinigt und mit Mineralstoffen angereicht - daher der Name Mineralwasser. Mineralwasser darf nur mit Kohlensäure versetzt werden. Andere Zusätze sind nicht erlaubt.

Leitungswasser: Leitungswasser wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren) gewonnen. Es wird gegebenenfalls aufbereitet und manchmal desinfiziert, um Krankheitserreger abzutöten. Dann fließt es über Rohre in die Häuser. Leitungswasser enthält auch Mineralstoffe.

Heilwasser: Heilwasser ist eine besondere Art von Mineralwasser. Die Mineralstoffzusammensetzung soll bei Erkrankungen helfen und Beschwerden lindern. Rechtlich ist es als Arzneimittel eingestuft und muss durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein.

Tafelwasser: Tafelwasser wird industriell produziert und aus verschiedenen Wasserarten gemischt, etwa Meer- und Mineralwasser, aber auch Leitungswasser. Im Tafelwasser dürfen unter anderem Mineralstoffe zugesetzt werden.

Quellwasser: Auch diese Wasserart kommt aus unterirdischen Vorkommen. Sie ist nicht verunreinigt und enthält Mineralstoffe. Allerdings muss deren Gehalt - anders als bei Mineralwasser - nicht konstant sein.

dpa

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