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Aktuelles Deutsche werfen Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll
Mehr Essen & Trinken Aktuelles Deutsche werfen Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll
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17:32 10.03.2015
Obst, Gemüse und Brot werden am häufigsten weggeworfen. Quelle: Frank May
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Hamburg

ich knapp 7 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll - vor allem Obst und Gemüse, aber auch Backwaren, Speisereste oder Milchprodukte. Das sind 82 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf, etwa zwei vollgepackte Einkaufswagen im Wert von rund 235 Euro. Schon bei der Produktion werden Lebensmittel aussortiert, weil sie festgelegte Standards nicht erfüllen.

Was machen wir falsch?

Experten sehen den Kern des Problems in der Überflussgesellschaft. Da Lebensmittel für die meisten von uns ständig verfügbar sind, haben viele offenbar das Bewusstsein für deren Wert verloren. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung spricht in diesem Zusammenhang von den typischen "Wegwerffallen". Dazu gehören unter anderem schlechte Planung vor dem Einkauf, die Verführung durch Sonderangebote und Rabattaktionen oder Fehler bei der Aufbewahrung zu Hause. Viele Lebensmittel wandern in die Tonne, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Das bedeutet meistens jedoch nicht, dass das Produkt nicht mehr genießbar wäre.

Was sind die Folgen?

Angesichts von Hungersnöten in vielen Teilen der Welt ist die Vergeudung von Lebensmitteln nicht nur ein ethisches Problem. Sie wirkt sich auch unmittelbar auf die Umwelt aus, denn wertvolle Ressourcen werden vergeudet. Um ein Kilogramm Brot herzustellen, fließen etwa 1000 Liter Wasser, für ein Kilogramm Käse 5000 und für die gleiche Menge Rindfleisch sogar 15 000 Liter. Fachleute fordern daher, unvermeidbare Abfälle sinnvoll zu verwerten - zum Beispiel als Kompost oder zur Erzeugung von Energie in Biogasanlagen.

dpa

Joghurt, Spüli, Küchenpapier - und dazu noch eine Flasche Riesling. Die Supermärkte spielen beim Verkauf deutscher Weine eine zunehmend größere Rolle. Der klassische Lebensmitteleinzelhandel (Ladengröße unter 5000 Quadratmeter) konnte seinen Marktanteil seit 2012 von 10 auf 14 Prozentpunkte steigern, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte.

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