Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Aktuelles Schadensbegrenzung - Was nach dem Einbruch zu tun ist
Mehr Bauen & Wohnen Aktuelles Schadensbegrenzung - Was nach dem Einbruch zu tun ist
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:42 30.03.2016
Wenn Einbrecher im Haus waren, sind Betroffene erst einmal geschockt. Doch sie sollten sofort die Polizei und die Versicherung informieren. Quelle: Daniel Maurer
Anzeige
Berlin

Bei mir ist eingebrochen worden - und jetzt? Man kommt nach Hause und findet das totale Chaos vor. Die erste Reaktion ist Schock, Angst und Hilflosigkeit, dabei ist schnelles Vorgehen jetzt wichtig. Die wichtigsten Tipps:

Die allerersten Schritte: Polizei und die Versicherung müssen umgehend informiert werden. Außerdem schreiben viele Versicherungsverträge vor, dass der Schaden so gering wie möglich zu halten ist. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Das bedeutet: Wichtig ist jetzt, gestohlene EC- und Kreditkarten umgehend sperren zu lassen sowie den Verlust anderer wichtiger Dokumente zu melden.

Zahlungskarten lassen sich bei den jeweiligen Anbietern oder unter dem zentralen kostenlosen Notruf 116 116 sperren. Hier können Betroffene auch gestohlene Handy-SIM-Karten melden - oder sie wenden sich an ihr Mobilfunkunternehmen. Auch ein Personalausweis mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion muss so schnell wie möglich gesperrt werden, rät die Polizeiliche Kriminalitätsprävention der Länder und des Bundes. Das geht ebenfalls unter der Nummer 116 116.

Nach dem ersten Durchatmen: Bis zum Eintreffen der Polizei darf am Tatort nichts verändert werden, um keine Spuren zu vernichten. Und auch mit der Versicherung muss nun besprochen werden, wie mit den Schäden umgegangen wird. Denn wer ohne Rücksprache Schäden reparieren lässt, läuft Gefahr, diese Kosten nicht regulieren zu können.

Die weiteren Schritte: Innerhalb von drei Wochen sollte eine möglichst vollständige Liste der gestohlenen Gegenstände der Versicherung und Polizei geschickt werden. Das gehört oft zu den Versicherungsbedingungen. Geschieht dies nicht innerhalb dieser Frist, kann es sein, dass die Versicherung nichts ersetzen muss. Das geht zumindest aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervor, auf das die Einbruchs-Initiative "Nicht bei mir" verweist (Az.: I-4 U 195/07). Allerdings sieht das nicht jedes Gericht so. Das Oberlandesgericht Celle (Az.: 8 U 190/14) entschied in so einem Fall, dass der Betroffene nicht zwangsläufig den Versicherungsschutz verliert. Der Versicherte war auf diese Konsequenzen einer Pflichtverletzung nicht hingewiesen worden.

dpa

Eltern machen sich ohnehin schon viele Sorgen um ihre Kinder. Gut ist es da, im Haus mit entsprechenden Vorkehrungen ein paar Gefahren von vornherein auszuschalten.

10.11.2014

Die Einkünfte aus Vermietungen von Immobilien müssen versteuert werden - das kann bei einigen Eigentümern durchaus zu Buche schlagen. Um einen Steuervorteil zu nutzen, investieren sie am besten vor Jahresende in das Gebäude.

10.11.2014

Auch aus kleinen Gästebädern kann man Großes machen, wenn man ein paar Tipps befolgt. Auf die richtige Nutzung des vorhandenen Raumes sollte Wert gelegt werden.

10.11.2014
Anzeige