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Aktuelles Mit Kalkfarben und Ablufthaube gegen Schimmel
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12:13 04.11.2015
Schimmel mag es nicht trocken - gegen feuchte Luft in den Räumen hilft regelmäßiges Lüften. Foto: Kai Remmers
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Düsseldorf

Es ist nicht nur ein Schönheitsproblem: Schimmel in der Wohnung ist auch für die Gesundheit eine Belastung. Deshalb gilt es, der Schimmelentstehung rigoros vorzubeugen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat dazu einige Tipps:

Schimmel mag keine alkalischen Untergründe: Genau diese Abneigung der Schimmelpilze kann man sich schon beim Bau zunutze machen - etwa indem man alkalische Kalziumsilikatplatten zur Innendämmung einsetzt. Diese müssen aber auf jeden Fall fachgerecht eingebaut werden, raten die Verbraucherschützer. Außerdem gibt es mineralische Wandverschönerer wie Silikat- und Kalkfarben - auch sie sind stark alkalisch.

Feuchtigkeit aus den Räumen kriegen: Schimmelpilze lieben feuchte Räume. Deshalb gilt: Die Zimmer brauchen eine gute Dämmung und regelmäßiges Lüften. Das gilt natürlich besonders in Räumen, in denen die Luft häufiger mal feucht wird - das Bad und die Küche. Nach dem Kochen deshalb stoßlüften, außerdem hilft eine Dunstabzugshaube. Im Bad nach dem Duschen das Fenster öffnen und die Fliesen abtrocknen. Im fensterlosen Bad kann eine Abluftanlage hilfreich sein. Wer nicht weiß, ob in einem Zimmer die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, kann sich für wenige Euro im Baumarkt einen Hygrometer besorgen - er zeigt die Luftfeuchte an. Steigt sie auf etwa 60 Prozent, ist Lüften angesagt.

Entfeuchter: Luftentfeuchter mit Trockenmittel sind Notlösungen etwa in Gartenhäusern, wo man nicht regelmäßig lüften kann. Aber für die Wohnung reicht so ein Gerät meist nicht aus, weil die Reichweite begrenzt ist, erklärt die Verbraucherzentrale.

Schimmelmittel: Von diesen Mitteln halten die Verbraucherschützer wenig. Denn sie können Kontaktallergien hervorrufen. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Bakterien gegen die Wirkstoffe immun werden. Die Substanzen, die Schimmel vorbeugen sollen, belasten zudem die Umwelt, denn sie sind häufig auch für Wasserorganismen schädlich.

dpa

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