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Klug geplant: Die Abschlussarbeit richtig angehen

Arbeit Klug geplant: Die Abschlussarbeit richtig angehen

Die Abschlussarbeit ist das Ende des Studiums. Doch vielen Studenten läuft der Schweiß schon über die Stirn, wenn sie nur daran denken. Damit sie ein Erfolg wird, braucht es nicht nur gute Planung.

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Nicht nur alleine ackern: Während der Abschlussarbeit sind Arbeitsgruppen wichtig. Kommilitonen geben häufig wichtiges Feedback, wenn Studenten selbst nicht mehr weiter wissen.

Quelle: Jens Kalaene

Bremen. Entscheidend ist, dass das Thema zu einem passt.

Wer sein Studium erfolgreich abschließen will, steht am Ende vor einer großen Herausforderung: der Abschlussarbeit. Kaum jemandem fällt dieser Schritt leicht. Die Arbeit verlangt nicht nur Fachwissen, sondern auch eine gute Organisation. Viele Absolventen wissen aber nicht, wie und wo sie beginnen sollen.

 

Themenwahl: Am Ende des Studiums blicken Absolventen auf unzählige Seminare und Vorlesungen zurück. Trotzdem fällt die Wahl des Themas für die Abschlussarbeit häufig schwer. "Das Wichtigste ist, die eigenen Interessen zu berücksichtigen", sagt Schreibcoach und Kommunikationstrainer Peter Holz aus Bremen. Dass der Prof. ein bestimmtes Thema gerade zu vergeben hat, sollte nie der alleinige Grund für die Themenauswahl sein. Doch was dann? Eine Möglichkeit ist, sich an bisherigen Studienschwerpunkten zu orientieren. Eine Alternative kann ein Thema sein, das für den späteren Job hilfreich ist.

 

 

Eingrenzung: Als nächstes geht es an die Eingrenzung. "Eine gelungene Arbeit ist durch eine eindeutige Forschungsfrage und eine klare Antwort charakterisiert", erklärt Holz. Doch wie die finden? Steht das Thema, lesen Studenten sich zunächst in den aktuellen Forschungsstand ein. Die für sie interessanten Aspekte und die sich aus ihnen ergebenden Fragen besprechen sie dann mit ihrem Betreuer, mit Kommilitonen und Freunden.

 

 

Zeitplanung: Nach der Ausarbeitung der Fragestellung kommt die Planung. Ohne vernünftiges Zeitmanagement legen Absolventen besser nicht los. Sonst ist die Gefahr groß, zu lange zu recherchieren und anschließend zu wenig Zeit für das Schreiben zu haben. Studenten planen deshalb die Monate bis zur Abgabe am besten genau durch. Wichtig: Der Zeitplan sollte zwei Wochen vor dem Abgabetermin enden. "Man sollte immer mit Verzögerungen rechnen."

 

 

Recherche: Nach der Planung kommt die Recherche. Mancher setzt sich nun tagelang in die Bibliothek und liest eifrig Kapitel für Kapitel. Doch nur passiv Wissen aufzunehmen, reicht nicht. Stift und Papier sollten schon jetzt bereitliegen, um wichtige Stellen gleich zu notieren, erklärt Cornelia Rémi vom Institut für Deutsche Philologie an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Sie berät Studenten beim Thema wissenschaftliches Schreiben.

 

 

Schreibblockade: So früh wie möglich fangen Studierende dann damit an, Text zu produzieren. Kommen Studenten partout an einer Stelle nicht weiter, hilft es, erst einmal etwas anderes zu machen. Ein Beispiel: Der Übergang vom ersten zum zweiten Kapitel der Arbeit will nicht gelingen. Es scheint der rote Faden zu fehlen. Statt sich nun daran festzubeißen, kann es besser sein, erst einmal im Einleitungsteil die Methodik zu erklären.

 

 

Aufschieben: Viele Studenten schieben ihre Arbeit auf, wenn es an einer Stelle schwierig wird. Ein Stück weit ist das typisch, sagt Judith Wellbrock von der Studien- und Psychologischen Beratung der Freien Universität in Berlin. Sie rät deshalb, von Anfang an bei der Planung großzügig zu sein.

 

 

Arbeitsgruppen bilden: Während der Abschlussarbeit schließen sich Studenten am besten mit Kommilitonen in Arbeitsgruppen zusammen, rät Wellbrock. "Dadurch bekommt man nicht nur Feedback, sondern kann sich vor anderen verbindlich Ziele stecken." Das trägt ebenfalls dazu bei, sich an sie zu halten. Dann sind die Weichen gestellt: Am letzten Schritt zum erfolgreichen Abschluss des Studiums werden Studenten nicht scheitern.

dpa

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