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Willkommen im Team - Neuen Kollegen gut integrieren

Arbeit Willkommen im Team - Neuen Kollegen gut integrieren

Wird ein neuer Mitarbeiter eingestellt, ist die Lücke im Team erst einmal geschlossen. Doch bleibt der Neue auch? Das ist vor allem eine Frage, wie schnell und gut die Integration ins Team gelingt.

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Neue Mitarbeiter sollten nicht nur freundlich begrüßt werden, sondern vom Team richtig aufgenommen werden. Ein Mentor kann dabei helfen.

Quelle: Andrea Warnecke

Freudenberg. Einen neuen Mitarbeiter einzustellen, ist immer heikel. Kann der Neue fachlich, was der Vorgesetzte sich von ihm erwartet? Und passt er in die Abteilung?

Viel kann hier schiefgehen. Im schlimmsten Fall hat eine der beiden Seiten nach wenigen Monaten die Nase voll. Wichtig ist, dass die Eingliederung professionell angegangen wird. So können Probleme und Missverständnisse von vorneherein verhindert werden. Psychologin Juliane Dreisbach gibt Tipps:

Eingliederung beginnt vor erstem Tag : Wer einen neuen Mitarbeiter einstellt, sollte sich um die Integration ins Team ab Vertragsunterzeichnung bemühen. Der Vorgesetzte sollte demjenigen Informationen ruhig schon vor dem ersten Arbeitstag zukommen lassen: Etwa welche Termine stehen demnächst an, welche Feste wird es geben, um welche Aufgaben soll sich der neue Kollege kümmern und so weiter. So hat derjenige bereits ein paar Informationen, bevor er anfängt.

Ab dem ersten Tag Mentor zur Seite stellen: Kommt ein neuer Mitarbeiter ins Team, stellt der Vorgesetzte außerdem ab dem ersten Arbeitstag am besten einen Mentor für ihn ab. Das kann ein Kollege sein oder jemand aus dem mittleren Management. Der Mentor begleitet ihn durch die erste Zeit und ist Ansprechpartner bei allen Fragen. Mit einem Mentor ist sichergestellt, dass der Neue möglichst rasch im neuen Job und im Team ankommt.

Nachbereitungsphase: Nach den ersten Wochen sollte der Vorgesetzte Bilanz ziehen: Wie ist die Eingliederung bislang verlaufen? An welchen Stellen kann der Neue womöglich schon fester im Team eingebunden werden? Nur wenn die Menschen eine Bindung zum Unternehmen entwickeln, werden sie bleiben.

dpa

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