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Tarifliche Ausbildungsvergütungen sind gestiegen

Arbeit Tarifliche Ausbildungsvergütungen sind gestiegen

Gute Nachrichten für Auszubildende: Wer nach Tarif bezahlt wird, hatte 2014 mehr Geld im Portemonnaie als 2013. Doch auch 2014 zeigt sich, dass die Höhe der Vergütung während der Ausbildung je nach Beruf stark variiert.

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Auszubildende werden sehr unterschiedlich bezahlt. Hohe Vergütungen gibt es bei der Industrie, dem Handel und Öffentlichen Dienst.

Quelle: Arno Burgi

Bonn. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2014 im Vergleich zu 2013 um 4,5 Prozent gestiegen. Das teilt das Bundesinstitut für Berufsbildung mit. Wurden Auszubildende nach Tarif bezahlt, kamen sie 2014 im Schnitt auf 795 Euro brutto pro Monat. Wie viel Geld Jugendliche im Portemonnaie haben, hängt auch davon ab, ob sie in West- oder Ostdeutschland arbeiten: Im Westen erhielten sie im Schnitt 802 Euro brutto pro Monat - im Osten waren es 737 Euro.

Erheblich sind die Unterschiede auch zwischen den Berufen: Sehr hoch ist die Vergütung zum Beispiel bei angehenden Maurern. Sie kommen im Westen im Schnitt bei Bezahlung nach Tarif auf 1030 Euro brutto pro Monat, im Osten sind es 834 Euro. Lukrativ ist außerdem der Mechatroniker (Westen: 964 Euro/Osten: 943 Euro) sowie der Versicherungs- und Finanzkaufmann (Westen: 961/Osten: 961 Euro). Am unteren Ende bei den Ausbildungsvergütungen liegen angehende Floristen (Westen: 572 Euro/Osten: 312 Euro), Bäcker (Westen: 570 Euro/Osten: 570 Euro) und Friseure (Westen: 474 Euro/Osten: 269 Euro).

Die Ausbildungsvergütungen unterschieden sich außerdem je nach Branche. Tendenziell gering ist die Vergütung im Handwerk: Dort liegt sie über die ermittelten Berufe hinweg im Westen bei 669 Euro brutto pro Monat, im Osten sind es 572 Euro. Tendenziell hohe Vergütungen zahlt der Bereich Industrie und Handel (Westen: 871 Euro/Osten: 797 Euro) und der Öffentliche Dienst (Westen: 860 Euro/Osten: 860 Euro. In die Auswertung wurden 179 Berufe im Westen und 156 Berufe im Osten einbezogen. Die Mehrheit der Auszubildenden (88 Prozent) lernte in diesen Berufen.

dpa

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