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Zauberteppiche und Freeride-Wettbewerb: Skispaß im Paznaun

Tourismus Zauberteppiche und Freeride-Wettbewerb: Skispaß im Paznaun

Das Paznaun in Tirol wirbt als besonders familienfreundliches Skigebiet. Für Kinder gibt es Minihänge und Zauberteppiche, Teenager wagen sich in den Tiefschnee - und alle anderen genießen die Bergwelt.

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Die Gemeinde See ist eine der wichtigsten Skigebiete im Paznauntal.

Quelle: TVB Paznaun - Ischgl

See/Kappl. Die Skilehrerinnen Leni und Birgit wissen, wie man Kinder motiviert: ganz oft "Prima!" oder "Super!" rufen, während die Kleinen den harmlosen 20-Meter-Hang hinabsausen. Unten gibt es noch einmal ein dickes Lob obendrauf.

Der sogenannte Zauberteppich, ein Förderband, bringt die Kinder den Minihang wieder hinauf. Rauf und runter geht es den ganzen Vormittag, hier im

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Beste Aussichten auf den Pisten des Paznaun bieten sich bei blauem Himmel und viel Sonne - perfektes Skiwetter.

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Paznaun in Tirol.

Unsere sechsjährige Tochter Norah steht das erste Mal auf Skiern. Den Minihang meistert sie nach dem ersten Vormittag sicher, um kleine Hindernisse fährt sie Bögen. Am nächsten Tag nimmt sie bereits den Tellerlift und flitzt den einfachen Hang im Übungsareal an der Mittelstation nach unten. Gar nicht so schlecht.

Unser zehnjähriger Sohn Kilian fährt in der Zwischenzeit mit einem Skilehrer das Gebiet mit seinen 41 Pistenkilometern ab. "Wir sind sogar eine schwarze Piste gefahren", erzählt er später stolz. Die Region wirbt damit, besonders familienfreundlich zu sein. Im Ort See gibt es 8 Kilometer leichte, 25 Kilometer mittelschwere und 8 Kilometer schwere - also schwarze - Pisten.

Die Kinder sind im Skikurs, Zeit das Gebiet selbst zu erkunden. Erster Stopp ist die wie ein Diamant geformte Skybar auf 2300 Metern. Die Aussicht auf die verschneiten Gipfel lässt sich besonders gut bei einer heißen Schokolade genießen.

Spektakulär ist die abendliche Show "Fire on Ice", die einmal pro Woche gezeigt wird. Die örtlichen Skilehrer aus See zeigen dabei auf einer beleuchteten Piste, wie sich der Fahrstil über die Jahre verändert hat. Zu Omas Zeiten rutschte man noch mit alten Holzskiern ganz ohne Stahlkanten den Hang runter, dann kam der Telemark-Schwung auf, bei dem nur die Schuhspitzen im Ski fixiert waren. In den 1980er Jahren waren die Schwünge eng, heute wird eher breitbeinig und flink auf messerscharfen Stahlkanten gecarvt.

Nach der Show erwartet die Besucher ein imposantes Feuerwerk unter einem klaren Sternenhimmel - und Nachtskilaufen bei Flutlicht. Wer dann immer noch nicht müde ist, kann von der Mittelstation die sechs Kilometer lange beleuchtete Naturrodelbahn ins Tal runtersausen.

Auch der etwas höher gelegene Nachbarort Kappl, der von See aus mit dem Skibus erreicht werden kann, eignet sich gut für Familien mit Kindern. Im Erlebnispark Sunny Mountain gibt es überdachte Zauberteppiche und mehrere einfache Pisten für Anfänger.

Wer eher mit abenteuerlustigen Teenagern reist, für den dürften die Terrains für Freerider interessant sein. Die Skischulen bieten Kurse an und zeigen den Teilnehmern die besten Spots. Dazu gehört auch eine Einführung in die Lawinenkunde. Die Gipfel rund um Kappl sind auch bei internationalen Freeridern beliebt. Jedes Jahr findet ein Freeride-Contest mit extrem steilen Abfahrten in verschneitem Gelände statt, inklusive Sprüngen über zackige Felsen. Die Einlagen lassen die Zuschauer staunen - besonders die Kinder.

dpa

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