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Meeresmuseum Stralsund: Naturfotograf spürte Kraniche auf

Tourismus Meeresmuseum Stralsund: Naturfotograf spürte Kraniche auf

Kraniche sind erhabene Vögel, mit ihren langen Beinen, ihrem eleganten Hals und der typisch schwarz-weiß-roten Kopfzeichnung. Das Meeresmuseum Stralsund zeigt nun 22 Kranich-Aufnahmen des Naturfotografen Carsten Linde.

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Das Bild «Kraniche» ist eines der 22 Aufnahmen des Naturfotografen Carsten Linde, die im Meeresmuseum Stralsund zu sehen sind.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund. Seit Jahren ist der Naturfotograf Carsten Linde dem Kranich in Europa auf der Spur. Das Meeresmuseum Stralsund zeigt jetzt 22 seiner besten Aufnahmen von den "Vögeln des Glücks".

Mit seinem Wohnmobil tourte der pensionierte Schulleiter dafür durch Skandinavien, Mitteleuropa und zu den Winterquartieren nach Frankreich und Spanien, um an verborgenen Schlafplätzen, an traditionellen Sammelplätzen, in der Dämmerung oder im Morgenlicht die Tiere aufs Bild zu bannen, wie das Museum mitteilte.

Nach Angaben des Leiters des Kranichinformationszentrums Groß Mohrdorf, Günter Nowald, bereiten in Zentraleuropa die intensive Landwirtschaft und die Wetterextreme den Kranichen große Probleme. Pflanzenschutzmittel sorgten dafür, dass es immer weniger Insekten und Insektenlarven für die Jungtiere gebe. Die Reproduktionsraten seien deshalb zurückgegangen. Die Ausstellung wird unterstützt vom Kranichschutz Deutschland, einer gemeinnützigen Organisation von NABU und WWF zum Schutz des Eurasischen Kranichs.

dpa

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