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Kritik an Flugsicherheit in Ägypten

Tourismus Kritik an Flugsicherheit in Ägypten

In Ägypten in ein Flugzeug zu steigen, bleibt seit dem Bombenanschlag im vergangenen Herbst riskant. Das wird mit der jüngsten Entführung besonders deutlich. Experten machen mangelhafte Sicherheitskontrollen dafür verantwortlich.

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Die Entführung einer EgyptAir-Maschine offenbart Sicherheitslücken im ägyptischen Flugverkehr.

Quelle: Katia Christodoulou

Kairo. Ägypten steht seit Monaten wegen mangelnder Sicherheit im Luftverkehr in der Kritik. Auslöser war vor allem der

 

Bombenanschlag auf einen russischen Ferienflieger im Oktober

 

vergangenen Jahres.

Experten sprachen davon, es sei in Ägypten ohne Weiteres möglich,

 

unerlaubte Gegenstände an Bord zu schmuggeln. Passagiere und

 

ehemalige Ägypten-Urlauber berichteten von mangelhaften

 

Sicherheitskontrollen: Trotz eines piependen Metaldetektors würde

 

nicht jeder Fluggast abgetastet. Augenzeugen erzählten, wie

 

Passagiere sich um Kontrollen am Gate gedrückt hätten. Auch könnten

 

geöffnete Getränkeflaschen oder Glasbehälter ohne Probleme im

 

Handgepäck an Bord genommen werden.

Ägyptens wichtiger Tourismussektor durchlebt seitdem eine schwere

 

Krise. Berichten zufolge soll die Branche jeden Monat mehr als 280

 

Millionen US-Dollar (255 Millionen Euro) verlieren. Britische

 

Experten wurden beauftragt, die Sicherheit an den Flughäfen des

 

Landes zu erhöhen. Auch Fachleute aus Deutschland untersuchten die

 

Sicherheitsstandards von Flughäfen in Touristenzielen am Roten Meer.

dpa

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