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Für Outdoor-Spaß ohne Reue: Beim Wandern vor Zecken schützen

Tourismus Für Outdoor-Spaß ohne Reue: Beim Wandern vor Zecken schützen

Sie sitzen im Gras, gelangen meist unbemerkt auf die menschliche Haut und saugen sich fest. Damit Zecken keine Krankheiten übertragen können, sollte man sich schützen und die Tiere möglichst schnell entfernen.

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Wanderer sollten sich vor Zecken besonders gut schützen.

Quelle: Patrick Pleul

Düsseldorf. Für Wanderer sind sie ein nur begrenzt vermeidbares Übel: Zecken. Sie halten sich vor allem in Gräsern und Büschen auf. Das Problem: Zum Teil übertragen sie gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Weil es gegen Borreliose keine Impfung gibt, ist es wichtig, sich mit festen Schuhen und langen Hosen davor zu schützen, dass die Zecken überhaupt auf die Haut gelangen. Freie Haut lässt sich mit Zecken-Repellent einreiben, wie das Centrum für Reisemedizin (CRM) mitteilt.

Trotzdem finden die Tiere manchmal einen Weg. Deshalb spielt das Absuchen nach der Wanderung eine wichtige Rolle, vor allem auf den von Zecken bevorzugten Körperregionen wie Kniekehlen, Achseln, Schambereich, Bauchnabel, Bauchfalten und dem Bereich hinter den Ohren.

Entdeckt man eine Zecke, entfernt man diese mit einer Pinzette an ihrem Kopf ganz dicht an der Haut. Nicht den Körper quetschen, sonst kann Sekret - möglicherweise mitsamt Erreger - in die Stichstelle gelangen. Nach dem Herausziehen die Stelle desinfizieren und diese anschließend weiter im Blick behalten. Wird sie nämlich rot oder treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit auf, ist ein Gang zum Arzt fällig.

Gegen FSME gibt es eine Impfung. Diese kann Sinn machen, wenn man sich häufig und länger in

FSME-Verbreitungsgebieten aufhält, dazu gehören etwa Teile Deutschlands, Österreichs, der Schweiz sowie Nordost- und Osteuropas. Für Deutschland gibt es vom Robert Koch-Institut eine Karte mit den betroffenen Gebieten.

dpa

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