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Fahrplanwechsel bei der Bahn: WLAN und weniger Nachtzüge

Tourismus Fahrplanwechsel bei der Bahn: WLAN und weniger Nachtzüge

Der Fahrplanwechsel bei der Bahn bringt einige Neuerungen mit sich: Bestimmte Nachtzüge fallen weg, Tickets der ersten Klasse werden teurer. Dafür gibt es dort künftig Gratis-WLAN und die Reservierung ist inbegriffen.

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Fahrplanwechsel bei der Bahn: Reisende der ersten Klasse können künftig im ICE gratis im Internet surfen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Bahnkunden können künftig in der ersten Klasse der ICE-Züge auf WLAN zurückgreifen. Der drahtlose Internetzugang ist eine der wichtigsten Neuerungen zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember - und er ist im Fahrpreis inbegriffen. Die übrigen Fahrgäste müssen voraussichtlich noch bis 2016 auf WLAN warten; die Deutsche Bahn will den ganzen Zug erst ausstatten, wenn die Technik stabil funktioniert.

Der Drahtloszugang ist eine der Neuerungen, mit der die Bahn wieder mehr Menschen in die Züge locken will, seitdem Busse ihr Marktanteile im Fernverkehr streitig machen. Deshalb gibt es in diesem Jahr auf der Fernstrecke auch kaum Preiserhöhungen. Lediglich Erste-Klasse-Fahrscheine werden durchschnittlich 2,9 Prozent teurer - jedoch ist dann auch die Reservierung inklusive.

Dagegen wird die tägliche Fahrt mit Bus und Bahn im Nahverkehr deutlich teurer. Zwar will die Deutsche Bahn dort nur um 1,9 Prozent zulegen; das betrifft aber nur einen kleinen Teil des Regionalverkehrs. Für 80 Prozent der Fahrten machen regionale Verkehrsverbünde die Preise, und die haben Erhöhungen von 2,3 Prozent (Berlin-Brandenburg) bis 3,8 Prozent (Rhein-Sieg) beschlossen.

Mit dem Fahrplanwechsel streicht die Deutsche Bahn zudem einige

Nachtzüge durch Europa. Eingestellt werden ihre nächtlichen Verbindungen von Hamburg, Berlin und München nach Paris. Nachtzüge von Warschau und Prag fahren nach Angaben des Unternehmens nicht mehr nach Amsterdam, sondern nur noch bis Oberhausen. Bereits im November seien Nachtzüge von Kopenhagen nach Amsterdam, Basel und Prag aus dem Fahrplan genommen worden.

 

Die Bahn begründet den Wegfall der Linien damit, dass sie nicht mehr wirtschafttlich seien. Seit Jahren würden mit den Nachtreisezügen Verluste in zweistelliger Millionen-Euro-Höhe eingefahren.

dpa

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