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Drei-Stapel-Regel bringt Klarheit: Packtipps für Backpacker

Tourismus Drei-Stapel-Regel bringt Klarheit: Packtipps für Backpacker

Alles, was man braucht, hat man im Rucksack bei sich: Das hört sich nach dem leichten Leben des Backpackings an. Aber Moment: So leicht ist das gar nicht, wenn unnötige Kilos auf dem Rücken die Reise beschwerlich machen. Packtipps von Reisebloggern.

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Carina Herrmann betreibt den Blog Pink Compass.

Quelle: Chris Braun

Berlin. Das erste Mal einen großen Reiserucksack zu packen, ist gar nicht so leicht. Anfangs nimmt fast jeder zu viel mit. Mit den Jahren kommt dann auch die Packerfahrung: Reiseblogger geben Tipps zum Packen.

Grundsätzliches: Vor ihrer ersten Reisen halfen Freunde der Reisebloggerin Carina Herrmann von

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Carina Herrmann betreibt den Blog Pink Compass.

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Pink Compass. "Sie sagten, ich sollte meine Sachen zu drei Häufchen legen. Auf den ersten kamen die unverzichtbaren Sachen, auf den zweiten die wichtigen und auf den dritten die ganz netten." Danach hatte sie Klarheit. Die dritte Kategorie blieb daheim und die zweite wurde noch einmal genau unter die Lupe genommen.

Der passende Rucksack: Nur weil man sich Backpacker nennt, heißt das nicht, dass man zwangsweise den Urtypen eben jenes Backpacks braucht. "Backpacking-Rucksäcke haben für mich mittlerweile ausgedient", sagt Conni Biesalski von

Planet Backpack. Sie schwört auf Kofferrucksäcke. Mit einem Rundumreißverschluss kommt man ohne großes Wühlen schnell an alle Sachen dran. Blogger Carsten Jost von

Fastpacking empfiehlt noch eine Nummer kleiner. "Ein 40 Liter Carry-On-Rucksack reicht." So ist man schon von Anfang an dazu gezwungen, noch weniger mitzunehmen.

Das richtige Packsystem: Für einen übersichtlichen Rucksack gibt es kleine Helfer. "Wir schwören auf Kompressionsbeutel. Die sind nur zu empfehlen", sagen die Blogger Fränzi Zürcher und Simon Zyrd von

"um die Weltreise". Alternativ gibt es auch noch die Packing Cubes. Das sind Quader mit Reißverschlüssen, die dem Rucksackinnenleben zur Ordnung verhelfen. Für die, die auf Hilfsmittel verzichten wollen, hat Carsten Jost einen Tipp: "Man sollte seine Sachen besser rollen als falten. Gefaltet bleibt sowieso nichts."

Kleidung: Für die meisten gilt: Wechselsachen für eine Woche einpacken, besonders T-Shirts und Unterwäsche. Carsten Jost hat gerade mal drei Unterhosen und Socken dabei: Ein sauberes Paar in seinem Gepäck, das zweite Paar trägt er am Körper, und das dritte hängt meistens zum Trocknen am Rucksack. Carina Herrmann empfiehlt Kleidung, die kombinierbar ist und sich für das Zwiebelprinzip eignet.

Technik: Alle Blogger setzen auf ihre Smartphones. Die Apps, die GPS-Funktion und Google-Maps machen das Reisen einfacher. Aber auch ein eBook-Reader spart den Platz von schweren Reiseführern. "Vor allem hält hier der Akku mehrere Wochen", sagt Jost. Simon Zyrd fotografiert gern: Fast 20 Kilogramm hat bei seiner ersten Reise alleine die Fotoausrüstung gewogen. "Für ganz normale Bilder finde ich aber auch eine Smartphonekamera okay. Die sind heute richtig gut." Wer etwas mehr möchte, kann auch eine Systemkamera mitnehmen.

Spart Platz und ist praktisch: In diese Kategorie fällt Multifunktionales. Conni Biesalski empfiehlt etwa einen Sarong. "Den kann man als Decke, Handtuch, Strandlaken oder als Kopfbedeckung nehmen." Auch ein Taschenmesser sollte nicht fehlen. Simon Zyrd und Fränzi Zürcher haben auch immer einen leichten Seidenschlafsack und ein Kopfkissenbezug dabei. Am meisten Gewicht nimmt aber häufig der Kosmetikbeutel ein. Hier heißt es, kleine Größen mitnehmen und vor Ort neu kaufen. Außerdem hilfreich sind Ohrstöpsel und ein Vorhängeschloss für den Spind im Hostel.

Reiseapotheke: Eine Grundausstattung an Medikamenten darf nicht fehlen. Fränzi Zürcher rät: Ein Mittel gegen Durchfall, Schmerzen und Fieber, Kohletabletten, Desinfektionszeug und Pflaster mitnehmen. Carina Herrmann hat auch immer eine Elektrolytlösung dabei.

dpa

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