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Vier Tipps zur Schuhpflege im Winter

Mode Vier Tipps zur Schuhpflege im Winter

Kälte und Feuchtigkeit setzen Schuhen im Winter zu. Umso wichtiger ist, dass sie die richtige Pflege bekommen. Sonst leidet ihre Qualität nachhaltig unter den Folgen.

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Schnee und Feuchtigkeit setzen ihnen zu: Schuhe machen im Winter viel mit, sie brauchen daher etwas Pflege.

Quelle: Andrea Warnecke

Offenbach. Dabei lässt sich schon mit kleinem Aufwand einiges für sie tun.

Bei Minusgraden und Schneematsch auf den Straßen müssen Schuhe und Stiefel einiges mitmachen. Daher brauchen sie Pflege und täglich eine Auszeit. Das rät Claudia Schulz vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie:

 

Täglich wechseln: "Tragen Sie Ihre Schuhe, wenn möglich, nur einen Tag und lassen Sie sie dann zwei Tage auslüften", sagt Schulz. Dadurch lasse sich die Lebensdauer der Schuhe verlängern. "Da die Schuhe täglich mindestens ein Schnapsglas voll Feuchtigkeit aufnehmen müssen, sei ihnen diese Zeit gegönnt." Währenddessen kommen die Schuhe am besten in einen Schuhspanner. Lederschuhe werden am besten aufgespannt, wenn sie noch warm vom Tragen sind. "Sind sie kalt, kann das Leder durch die plötzliche Überdehnung reißen", erläutert die Expertin. "Achten Sie auch darauf, dass die Schuhspanner richtig passen und am besten aus unlackiertem Holz sind. Das leitet den Schweiß am besten aus dem Leder."

 

 

Nicht an der Heizung trocknen: Vom Matsch und Regen nasse Schuhe stehen am besten nicht auf oder in der Nähe einer Heizung. "Das Leder trocknet sonst zu schnell und wird brüchig", erläutert die Expertin. Am besten wird die lose Innensohle zum Trocknen herausgeholt und Zeitungspapier in den Schuh gestopft. Es nimmt Feuchtigkeit auf. Idealerweise wird es immer wieder gewechselt, bis der Schuh trocken ist.

 

 

Schneeränder entfernen: Schneematsch und Regen hinterlassen oft weiße Salzränder an Schuhen. Diese werden am besten mit warmem Wasser und einem fusselfreien, weichen Tuch abgewischt. Es gibt auch Spezialprodukte im Handel gegen Schneeränder. Claudia Schulz vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie betupft alternativ die weißen Stellen mit etwas Essigessenz. "Meist stammen die Schneeränder nicht nur vom Streusalz, sondern auch von Gerbsalzen, die durch die Feuchtigkeit aus dem Leder treten", erklärt die Expertin. "Daher sollte man immer den ganzen Schuh abwischen. Man darf auch ruhig etwas reiben, um die Flecken wegzubekommen."

 

 

Imprägnieren:  Mit einem Imprägniermittel behandelt weist ein Schuh Nässe besser ab. Am besten werden daher neu gekaufte Modelle gleich eingesprüht. Schulz empfiehlt, dies bei Regen- und Schneewetter vor jedem dritten Tragen zu wiederholen. Vorher werden die Schuhe gereinigt. Es schade aber auch nicht, sie jedes Mal zu imprägnieren, wenn die Schuhe stark strapaziert und häufig bei nassem Wetter getragen werden. Dazu rät Schulz auch für Ledersohlen, die man bei einem guten Schuhmacher imprägnieren lassen kann. Für jede Lederart gibt es ein spezielles Spray.

 

Das Deutsche Schuhinstitut empfiehlt, die Schuhe immer nur leicht, dafür aber mehrere Male einzusprühen. Das Material sollte nicht vollständig durchnässt werden - und es sollte zwischen den einzelnen Imprägniergängen trocknen können. Gut sei beim Auftragen eines Sprays ein Abstand von mindestens 30 Zentimeter. Das Produkt muss auf das Material des Schuhs abgestimmt sein, da etwa Rauleder ein anderes Gemisch braucht als Glattleder.

dpa

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