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Top oder Flop? Die Trends der Mailänder Modewoche

Mode Top oder Flop? Die Trends der Mailänder Modewoche

Folklore, Natur und Romantik. Geometrie und Strenge. Pastelltöne, dunkle Herbstschattierungen und Leuchtfarben. Diese verschiedenen Tendenzen laufen im kommenden Herbst und Winter parallel.

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Kuschelig warm ist dieser Kapuzenkragen gewiss. Doch ob Frau wirklich so auf die Straße gehen möchte, muss sie selber entscheiden.

Quelle: Daniel Dal Zennaro

Mailand. Auf mehr als 70 Modeschauen präsentierten Mailands Designer sechs Tage lang ihre neuen Kreationen. Kaum eine Show glich der anderen. Eine wichtige Klammer war die Eleganz. Das Sportliche befindet sich dagegen auf dem Rückzug. Die wichtigsten Trends der

"Milano Moda Donna" (25. Februar bis 2. März):

 

 

Top: Der lange Mantel aus Wolle oder Kaschmir. Nicht jeder auf dem Laufsteg gezeigte Trend ist massentauglich. Dieser schon. Besonders schöne, schlichte Modelle gab es zum Beispiel bei Jil Sander, Max Mara und Aquilano.Rimondi. Etro wiederum zeigte Varianten im opulenten Patchwork.

 

 

Flop: Retro. Natürlich hat die Mode das Recht, die Vergangenheit zu zitieren. Allerdings sollte dann eine moderne Umsetzung erfolgen. Sonst kann man sich gleich auf dem Flohmarkt einkleiden.

 

 

Top: Broschen. Ein kleines Element mit großer Wirkung. Aber auch mit einem Risiko: Broschen können schnell altbacken wirken. Moderne Varianten zeigten unter anderem Prada (aus Plastik) und Les Copains (auf dicken Strickpullovern).

 

 

Flop: Volumen. Eigentlich ein Top-Trend - wenn die Frau groß gewachsen ist. Alle anderen könnten sich in der Stofffülle verlieren. Zum Glück aber kommt nichts so exzentrisch in die Geschäfte, wie es auf dem Laufsteg gezeigt wird.

 

 

Top: Beim Material gibt es Innovationen, die sich beim Blick auf den Laufsteg kaum erschließen. Einfacher ist es im Showroom: Mariù De Sica etwa präsentierte eine Tasche, die sich anfühlt wie Leder - dabei ist sie aus Holz.

 

 

Top: Straußenleder. Eine markante Alternative zum glatten Nappa. Gesehen unter anderem bei Prada und Bally.

 

 

Top: Der Stehkragen wird aus dem Pullover herausgelöst und erscheint als Accessoire, mit dem sich zum Beispiel kragenlose Kleider andersfarbig unterlegen lassen. So war es zumindest bei Marni und Jil Sander.

 

 

Flop: Pelz. Schon wieder. Immer noch. Die Ethik bleibt wieder einmal auf der Strecke.

 

 

Top: Rodolfo Paglialunga. Schon sein Debüt übertraf die Erwartungen. Seine zweite Kollektion für das Label Jil Sander brachte nun die Gewissheit: Der Italiener ist ein würdiger Nachfolger der Hamburger Designerin. Von ihm wird man noch viel hören.

dpa

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