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Friseure setzen auf wilde Haarpracht

Mode Friseure setzen auf wilde Haarpracht

Lange Haare, wilde Locken und viel Natürlichkeit: Der Bundestrainer der deutschen Friseur-Nationalmannschaft zeigt die Frisuren-Trends für Herbst und Winter - und verrät, was niemand mehr tragen sollte.

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Der Vollbart kommt ab - übrig bleibt ein Schnäuzer.

Quelle: Daniel Karmann

Nürnberg. Diesen Herbst und Winter sind lange Haare mit viel Volumen und helleren Spitzen beliebt - auch lockige Haare sind bei Frauen und Männern wieder in Mode.

Der große Trend der Zeit sei dabei die Natürlichkeit, auch bei gefärbten Haaren, sagte der Bundestrainer der deutschen Friseurnationalmannschaft, Dieter Schöllhorn, in Nürnberg. "Schattierungen im richtigen Farbton sind immer schön", sagte Schöllhorn.

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Bei den Herren darf es auf dem Kopf schon mal etwas wild zugehen.

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Als Kontrast zu langen Haaren würden aber auch Kurzhaarschnitte wie der Bob und der Pilzkopf von Frauen gerne getragen. "Aber auch hier gilt: viel Volumen." Bei Männern setzt der Bundestrainer auf den klassischen Kurzhaarschnitt sowie wildere Frisuren. Wichtig sei zudem, dass die Schnitte bei Frauen wie Männern variabel seien. "Ein Haarschnitt muss heutzutage viele Möglichkeiten für viele Situationen bereithalten."

Bei der Frisuren-Schau anlässlich der Deutschen Meisterschaft der Friseure in Nürnberg verriet Schöllhorn auch, was nicht mehr in Mode sei - und warnte vor ungepflegten Haaren und unpassenden Farbtönen. "Man sieht sofort, dass etwas nicht passt. Die Farbe sollte am natürlichen Farbton angelegt sein."

Die Deutsche Meisterschaft findet am Sonntag und Montag (16. und 17. Oktober) im Rahmen der

Branchenmesse "Haare 2016" in Nürnberg statt. Zum zweiten Mal wird dort auch der beste Barbier Deutschlands gesucht. In diesem Bereich kommt der Vollbart langsam aus der Mode. "Wir verpassen auch jüngeren Kunden wieder Bartformen wie etwa den Schnäuzer", sagte Barbier Florian Auzinger.

dpa

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