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Schokoladeneis im Test: Unbeschwerter Genuss möglich

Ernährung Schokoladeneis im Test: Unbeschwerter Genuss möglich

Im Sommer hat Schokoladeneis Hochsaison. Da beruhigt es zu wissen: Wer das Schokoladeneis in der Haushaltspackung kauft, braucht keine Angst vor Keimen oder Schadstoffen haben.

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Kinder lieben Schokoladeneis. Eltern können unbesorgt zu Haushaltspackungen greifen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Die Stiftung Warentest hat 20 solcher Packungen getestet.

Auf kritische Keimgehalte stießen die Tester kein einziges Mal, auch der Gehalte an Schadstoffen wie Kadmium aus Kakao oder Mineralöle waren unauffällig.

Die Bewertung machte sich deshalb vor allem am Geschmack fest. Sieben Eissorten erhielten die Note "gut", zehn die Note "befriedigend" und zwei die Note "ausreichend". Bemängelt wurde bei den beiden Letztplatzierten unter anderem, dass das Eis etwas stumpf und leicht trocken-pulvrig im Geschmack war, oder dass es eine deutliche Kochnote enthielt.

Für ein Produkt wurde keine Bewertung vergeben - das lag an dessen Aromakennzeichnung, die mit natürlichem Schokoladenaroma warb. "Wir können weder nachvollziehen und auch nicht im Labor nachweisen, wie und woraus dieses natürliche Schokoladenaroma hergestellt wurde", erklärt Swantje Waterstraat von der Stiftung Warentest. Daher wurde das Produkt von der Bewertung ausgenommen.

Dafür gab es einen klaren Gewinner: "Ein Produkt ist besonders bei der Verkostung aufgefallen, und zwar "Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate", beschreibt Waterstraat. "Dieses hat eine sehr frische Sahnenote und zartschmelzende Raspeln, ist darüber hinaus aromatisch und schmeckt kräftig nach Schokolade." Aber: "Das beste Eis ist in diesem Fall tatsächlich auch das teuerste." Es schlägt mit 11,10 Euro pro Liter zu Buche. Es geht aber auch billiger: Am günstigsten und gut schnitt Rios Premium Schokolade von Penny ab, mit 1,49 Euro für einen Liter.

Übrigens: Ein leckeres Schokoladeneis kann man auch selber machen. Für etwa zwölf Kugeln braucht man dafür 350 ml Milch, 200 g Schmand, 250 ml Sahne, 200 g Zartbitterschokolade, 100 g Milchschokolade, 170 g Zucker und 4 Eigelb.

Milch, Schmand und Sahne werden im Topf bei kleiner Hitze erwärmt, beschreibt die Stiftung Warentest. In die Masse kommt die zerkleinerte Schokolade, unter Rühren muss sie sich auflösen. Die Eigelbe werden mit Zucker in einer Schüssel über einem Wasserbad schaumig geschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann kommt der Eigelb-Zucker-Mix in die Schokomasse. Das Ganze abkühlen lassen und im Kühlschrank abgedeckt am besten eine Nacht ziehen lassen. Wer eine Eismaschine hat, lässt das Eis anschließend darin gefrieren. Danach kommt es noch einmal 30 Minuten ins Tiefkühlfach. Ohne Eismaschine friert man das Eis in Förmchen über Nacht ein.

dpa

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