Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
BfR: Erdnüsse als Allergene in der Regel gekennzeichnet

Ernährung BfR: Erdnüsse als Allergene in der Regel gekennzeichnet

Für Allergiker reichen oft kleinste Menschen eines Produkts, um schlimme Reaktionen auszulösen. Eines der 14 Hauptallergene ist Erdnuss. Doch wie gut ist es tatsächlich gekennzeichnet?

Voriger Artikel
Pastinake und Petersilienwurzel möglichst klein kaufen
Nächster Artikel
Kontrollen 2014: Antibiotika in Geflügel und Gift in Honig

In der bislang größten Studie mit Produkten aus dem Handel untersuchte das BfR Lebensmittelproben auf Spuren von Erdnuss.

Quelle: Jagadeesh Nv

Berlin. Lebensmittel, die Erdnuss enthalten, sind einer Erhebung zufolge in der Regel gut für Allergiker gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommen das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) und die französische Behörde für Lebensmittelsicherheit in einem Forschungsprojekt.

Dafür waren insgesamt 899 Proben von Lebensmitteln auf Spuren untersucht worden - 633 davon waren nicht mit dem entsprechenden Hinweis versehen. Von den Produkten ohne Erdnuss-Hinweis enthielten lediglich zwei tatsächlich entsprechende Spuren.

Diese waren demnach aber "sehr gering" und "gerade noch erfassbar". Umgekehrt enthielten nur 2,6 Prozent der Proben mit Hinweis überhaupt Erdnuss. "Hundertprozentige Sicherheit wird es jedoch nicht geben, denn jeder Allergiker reagiert äußerst individuell und dosisabhängig", erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel.

Erdnuss ist eines der 14 Hauptallergene wie Milch oder Sellerie, deren Vorkommen in verpackten Lebensmitteln im Zutatenverzeichnis aufgelistet muss. Die Verbreitung der Erdnuss-Allergie variiert nach den Angaben aber je nach Land und Alter der Patienten. Kinder sind besonders gefährdet. Schätzungen zufolge sind beispielsweise 0,5 bis 1,1 Prozent der US-Bevölkerung betroffen. Ähnlich ist der Anteil demnach in einigen europäischen Ländern.

Für das

Forschungsprodukt wurden unter anderem Müsliriegel, Kekse, Eiscreme, Kuchen und Crème-Desserts untersucht. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher auch im "Journal of Food Composition and Analysis".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles