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Alles im grünen Bereich - Der Mazda3 hat sich bewährt

Verkehr Alles im grünen Bereich - Der Mazda3 hat sich bewährt

Er mag ein wenig großmäulig aussehen und nicht unbedingt ein Raumwunder sein, aber: Besser geht's nicht. Ob Fahrwerk, Licht oder Bremsen - der Mazda3 erweist sich rundum als ausfallsicher.

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Musterknabe mit breitem Grinsen: Der von 2009 bis 2013 gebaute Mazda3 ist einer der zuverlässigsten Kompakten.

Quelle: Mazda

Berlin. Der Mazda3 ist in seiner zweiten Generation (vorher hieß er noch Mazda 323) eines der zuverlässigsten Autos in der Kompaktklasse. Dabei wurde der Mazda3 des Typs BL nur von 2009 bis 2013 gebaut. Dem schicken Nachfolger hinterließ er trotzdem ein schweres Erbe.

Der "Tüv-Report 2015" hat vor allem an den frühen Modellen so gut wie nichts auszusetzen. In allen Bereichen, ob Fahrwerk, Licht, Bremsen oder Abgasverhalten und Ölverlust schneidet der Mazda3 im Alter von vier bis fünf Jahren deutlich besser ab als der Durchschnitt. Auch bei der ersten Kfz-Hauptuntersuchung (HU) finden die Prüfer kaum Mängel. Zwar gibt es etwas öfter Probleme mit der Beleuchtung, aber die Mängelquote ist immer noch niedriger als bei anderen Kompaktwagen derselben Altersklasse.

Ähnlich positiv stuft der ADAC den Mazda3 des Typs BL ein. Als "sehr pannensicher" gilt er den Helfern. Allenfalls Modelle des Baujahres 2012 blieben etwas öfter wegen entladener oder defekter Batterien liegen. Bei den Baujahren 2008 bis 2010 waren offenbar die Lichtschalter für die Innenbeleuchtung etwas anfälliger.

Mit seiner Länge von 4,46 Metern gehört der Mazda3 zu den größeren Vertretern aus der Golfklasse. Gemessen daran ist das Kofferraumvolumen mit 340 bis 1360 Litern zwar nicht üppig, trotzdem übertrifft er damit viele Konkurrenten, die sich aber meist kompakter zeigen. Neben dem typischen Fünftürer gab es auch eine Stufenhecklimousine. Einen Kombi oder einen Dreitürer hatten die Japaner hingegen nicht im Angebot.

Das Motorenangebot umfasst einen 1,6-Liter-, einen 2,0-Liter- und einen 2,2-Liter-Benziner, die ein Leistungsspektrum von 77 kW/105 PS bis 191 kW/260 PS im Sportmodell MPS abdecken. Die goldene Mitte bildet der Zweilitermotor mit 111 kW/151 PS oder 110 kW/150 PS. Diesel gibt es mit 80 kW/109 PS oder 85 kW/115 PS aus 1,6 Litern Hubraum und mit 110 kW/150 PS oder 136 kW/185 PS aus 2,3 Litern. Die Stufenhecklimousine gab es ausschließlich mit Ottomotoren.

Rund 7550 Euro zahlen Interessenten laut Schwacke für einen Mazda3 1.6 MZR Prime-Line von 2009. Dessen Laufleistung sollte dann ungefähr bei 74 000 Kilometern liegen. Mehr Leistung und mehr Ausstattung bietet der 2.0 MZR High-Line mit automatischem Getriebe, der bei gleicher Laufleistung und gleichem Baujahr mit rund 9900 Euro gelistet wird. Der Top-Benziner 2.3 MZR DISI Turbo MPS kostet rund 16 550 Euro, wenn er aus dem Jahr 2013 stammt (26 000 Kilometer).

Bei den Modellen mit Diesel unter der Haube wird man für circa 8400 Euro fündig, wenn man sich für einen 1.6 MZ-CD in der Basisausstattung Prime-Line interessiert. Der ist rund 90 200 Kilometer gelaufen, wenn er 2010 gebaut wurde, so Schwacke. Einen 2.2 MZR-CD Exclusive-Line von 2011 mit 110 kW/150 PS gibt es für ungefähr 11 650 Euro (74 600 Kilometer). Wer sich für den stärkeren 2.2 MZR-CD Sports-Line von 2013 interessiert, muss mit etwa 15 450 Euro kalkulieren (42 550 Kilometer).

dpa

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