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Wasserfilm bringt bis zu 30 Prozent weniger Straßenhaftung

Verkehr Wasserfilm bringt bis zu 30 Prozent weniger Straßenhaftung

Nasse Straßen sind gefährlich. Auch ein dünner Wasserfilm kann bereits fatale Konsequenzen haben. Weniger Bodenhaftung, Aquaplaning, längere Bremswege - ein Unfall ist schnell passiert. So verhalten sich Autofahrer richtig:

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Eine nasse Fahrbahn wird schnell zur Gefahr. Bereits ein dünner Wasserfilm kann den Wagen ins Schleudern bringen.

Quelle: Nokian Tyres

Stuttgart. Bereits ein dünner Wasserfilm auf der Fahrbahn sorgt dafür, dass Autoreifen 20 bis 30 Prozent ihrer Haftung verlieren können. Darauf verweist die Prüforganisation Dekra hin.

Entsprechend erhöhe sich die Schleudergefahr. Die Bremswege werden länger. Gerade nach anhaltender Trockenheit kann es bei Regen gefährlich werden: Staub und Schmutz verbinden sich dann zu einem rutschigem Gemisch.

Je mehr Wasser auf der Straße, desto größer die Gefahr des Aufschwimmens, des Aquaplanings. Die Reifen könnten teils für Sekunden den Straßenkontakt verlieren. Dabei wird das Auto unlenkbar. Die Dekra rät, dann sofort vom Gas zu gehen und vorsichtig abzubremsen. Dabei die Lenkradstellung beibehalten, bis die Pneus wieder Kontakt bekommen. Unter 80 km/h sei die Gefahr für solches Aufschwimmen generell deutlich geringer.

Die Dekra verweist auf Zahlen des Statistischen Bundesamt, nach denen im vergangenem Jahr 72 000 Unfälle auf nasser Fahrbahn passierten. Dabei kam es zu 13 000 Schwerverletzten und 798 Personen starben.

dpa

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