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Schon zehn Minuten Kurzschlaf helfen gegen Müdigkeit am Steuer

Verkehr Schon zehn Minuten Kurzschlaf helfen gegen Müdigkeit am Steuer

Jeder Dritte Autofahrer ist laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat schon einmal übermüdet gefahren. Dabei sind Unaufmerksamkeit und Sekundenschlaf im Straßenverkehr große Unfallrisiken.

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Höchste Zeit für ein Nickerchen: Müde Auto zu fahren, ist ebenso gefährlich wie Trunkenheit am Steuer.

Quelle: DVR

Bonn. Schon kurze Pausen können helfen, wieder fit zu werden.

Müdigkeit am Steuer ist ein weithin unterschätztes Unfallrisiko im Straßenverkehr. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ist jeder dritte Autofahrer bereits mindestens einmal übermüdet Auto gefahren. Oft werden Anzeichen von Müdigkeit nicht bemerkt oder sogar ignoriert - auch wenn dadurch gefährliche Situationen entstehen.

Spätestens wenn die Augenlider zuzufallen drohen, der Kopf immer schwerer wird oder man sich nicht mehr so recht auf den Straßenverkehr konzentrieren kann, sollten Autofahrer eine Pause einlegen. Verpassen sie aus Unaufmerksamkeit eine Ausfahrt oder schrecken sie aus dem Sekundenschlaf auf, wird es allerhöchste Zeit. "Dann sollte man sofort den nächsten Rastplatz ansteuern, eine Pause einlegen und ein 10- bis 20-minütiges Nickerchen einlegen", sagt Sven Rademacher von DVR.

In der Regel erhole sich der Körper schon nach wenigen Minuten Schlaf, so Rademacher. Nach der kurzen Rast sollte man noch ein wenig den Kreislauf in Schwung bringen, bevor es wieder auf die Straße geht. Ein paar Dehnübungen am Fahrzeug helfen dabei. "Grundsätzlich gilt natürlich, sich am besten erst gar nicht übermüdet hinters Steuer zu setzen", sagt Rademacher.

Das gelte auch für Fahrer von Autos mit intelligenten Assistenzsystemen, die mit Videoaufnahmen oder Überwachung des Lenkverhaltens Müdigkeit entdecken und den Fahrer aufmerksam machen. "Tests haben ergeben, dass diese Müdigkeitssysteme für mehr Sicherheit während der Fahrt sorgen können", sagt Rademacher. Der größte Unsicherheitsfaktor bleibe aber der Mensch.

dpa

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