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R wie radikal: Porsche legt puristische Sportversion des 911 auf

Verkehr R wie radikal: Porsche legt puristische Sportversion des 911 auf

Der neue Porsche 911er ist äußerlich ein alter: Der 911R erinnert vom Design an die Version vor 50 Jahren. Tatsächlich arbeitet er aber mit einem Vierliter-Boxer.

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Reduziertes Leichtgewicht: Der R ist mit 1370 Kilo das Leichtgewicht der Elfer-Familie. Dafür muss man aber auf Dinge wie Klimaanlage oder Rückbank verzichten. Foto: Nicolas Blandin

Genf. Porsche bringt den 911 zurück zu den Wurzeln als Sportwagen und bietet das Coupé künftig auch als besonders puristischen 911R an. Leichter und kompromissloser als die GT3 und GT3 RS, soll der straßenzugelassene Zweisitzer an eine Renn- und Rekordversion aus dem Jahr 1967 erinnern.

Bestellt werden kann der 911R zu Preisen ab 189 544 Euro sofort, ausgeliefert wird er ab Mai. Das teilt der Hersteller zur Premiere auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage 3. Bis 13. März) mit.

Während die zivilen Elfer-Varianten mittlerweile alle auf Turbo-Motoren setzen, arbeitet im Heck des 911R ein 4,0 Liter großer Sechszylinder-Sauger, der auf 368 kW/500 PS und 460 Nm kommt. Mit Hauben aus Karbon, Scheiben aus Kunststoff und einem Dach aus Magnesium sowie dem Verzicht auf Rückbank, Klimaanlage und Radio drückt Porsche das Gewicht auf 1370 Kilo und macht das R-Modell zur leichtesten Variante in der 911-Familie. Das verbessert den Sprintwert auf 3,8 Sekunden, erhöht das Spitzentempo auf 323 m/h und senkt den Normverbrauch auf 13,3 Liter, so Porsche. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 308 g/km.

Für die betont sportliche Fahrweise rüstet Porsche den 911R außerdem mit einer Hinterachslenkung, einem mechanischen Sperrdifferential und Keramikbremsen aus. An der Optik dagegen ändern die Schwaben bis auf neue Schürzen an Front und Heck sowie farbige Streifen auf dem Lack nur wenig.

dpa

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