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Quietschen verboten - Die Kette braucht Pflege

Verkehr Quietschen verboten - Die Kette braucht Pflege

Die Fahrradkette braucht Pflege. Wird sie vernachlässigt, kann man das bald hören. Und schlimmstenfalls gibt es Folgeschäden zum Beispiel an den Ritzeln und den Kettenblättern.

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Ketten brauchen regelmäßige Pflege - am besten bekommen sie im Abstand von rund zwei Wochen ein paar Tropfen Öl.

Quelle: Christoph Walter

Berlin. Damit die Kette gar nicht erst anfängt, Geräusche zu verursachen, bekommt sie am besten regelmäßig etwas Öl. Bei einer Kettenschaltung empfiehlt René Filippek vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) das etwa alle zwei Wochen. Bei einer Nabenschaltung reicht es einmal im Jahr. Ideal dafür seien Kettenöl oder Kettenfließfett.

Zum optimalen Ölen hebt man das Hinterrad an, so dass es frei drehen und sich die Kette bewegen kann. Das Öl gehört dann in die einzelnen Gelenke. Die frisch geölte Kette sollte natürlich möglichst keine Flecken an der Hose machen. Das ist nicht nur eine Frage der Dosierung. Am besten lässt sich das verhindern, wenn das Rad über Nacht stehenbleibt und man am Tag darauf überschüssiges Öl an der Kette abwischt.

Ölen ist aber nur das eine. Wichtig ist außerdem, im Blick zu behalten, dass die Kette nicht zu lang wird. "Sonst passen sich irgendwann Ritzel und Kettenblätter daran an", warnt René Filippek. "Und wenn ich die tauschen muss, geht das richtig ins Geld." Ob die Kette schon länger geworden ist, lässt sich mit einer Kettenlehre herausfinden: Sie wird auf die Kette gelegt - wenn sie dann deutlich nach unten sinkt, ist der Verschleiß bereits erheblich.

Sobald die Kette nicht mehr vernünftig über den Zahnkranz läuft, muss man sie nachspannen. "Irgendwann ist es aber mit ihr auch vorbei", sagt Filippek. Dann muss sie ausgetauscht werden. Im Zweifelsfall sei es besser, beim Händler gezielt danach zu fragen. Eine Rieseninvestition ist das in der Regel nicht: Eine neue Kette ist nach Einschätzung des Experten für rund zehn Euro zu haben. Wie lang Fahrradketten halten, lässt sich pauschal nicht beantworten. "Das hängt von zu vielen Faktoren ab", sagt Filippek. Wie oft mit dem Rad gefahren wird, spielt eine Rolle, aber auch, ob es viel draußen steht - und dann natürlich, wie gut die Pflege ist.

dpa

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