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BMW Motorrad steigt in kleine Kubikzentimeter-Klasse ein

Verkehr BMW Motorrad steigt in kleine Kubikzentimeter-Klasse ein

Große Boxermotoren mit viel Kraft - das ist das Markenzeichen der BMW Motorräder. Doch jetzt wagt sich der Hersteller aus München in neue, für ihn bisher unbekannte Dimensionen vor.

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Mit der G 310 R steigt BMW in eine neue Hubraumklasse ein. Der neu entwickelte Einzylindermotor hat 313 Kubikzentimeter und bietet laut BMW dynamische Fahrleistungen.

Quelle: BMW

München. BMW ist bekannt für große Motorräder. Nun bietet der Hersteller eine Maschine unter der 500 Kubikzentimeter-Klasse: Die BMW G 310 R hat einen neu entwickelten 313 Kubikzentimeter großen Einzylindermotor mit einer Leistung von 25 kW/34 PS bei einem maximalen Drehmoment von 28 Nm.

Bei einem Leergewicht von 158,5 Kilogramm verspricht BMW für die G 310 R dynamische Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 145 km/h liegen. Bei den Händlern wird das Motorrad im Sommer 2016 stehen. Den genauen Preis nannte der Hersteller noch nicht.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsganggetriebe. Auch die kleine Maschine verfügt serienmäßig über ABS. Der torsionssteife Stahlrohrrahmen in Gitterbauweise mit angeschraubtem Heckrahmen verspricht eine gute Fahrstabilität und präzises Lenkverhalten. Langgezogene Kurven und schnelle Passagen soll die G 310 R spurstabil meistern.

Bei der Ergonomie wurde Wert auf eine entspannte Sitzposition gelegt. Die Sitzhöhe von 785 Millimetern lässt sich entweder auf 760 Millimeter absenken oder auf 815 Millimeter erhöhen.

Beim Design des kleinen Roadsters orientierte sich BMW an der großen S 1000 R. Markante Scheinwerfer, dynamisch modellierte Tankverkleidungen und die typischen Roadster-Proportionen mit bulliger Front und dynamischem Heck sollen der G 310 R eine erwachsene Präsenz im Straßenbild verleihen, verspricht BMW.

Entwickelt wurde die G 310 R explizit für den Weltmarkt, das heißt, sie verträgt laut Hersteller die unterschiedlichsten Kraftstoffqualitäten. Gefertigt wird das kleine Motorrad in Indien beim Kooperationspartner TVS Motor Company. Dafür wurde dort extra ein eigener Fertigungsbereich nach dem Vorbild des BMW Motorrad Werks in Berlin-Spandau aufgebaut.

dpa

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