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Grippewelle bleibt bislang aus
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Winterkrankheit Grippewelle bleibt bislang aus

Zwar ist es tüchtig kalt und viele Niedersachsen bibbern, und sie schnäuzen sich häufig- die übliche Grippewelle ist jedoch bislang ausgeblieben. Ein Grund könnte nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag der strenge Frost sein, der die Übertragung der Viren beeinträchtigt.

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Grippeimpfung kann gegen die Krankheit schützen.

Quelle: dpa

Hannover. Die Zahl der nachgewiesenen Grippefälle lag bis Anfang Februar auf einem sehr niedrigen Niveau, es wurde nur ein Bruchteil der Fallzahlen vom Vorjahr erreicht. Die Influenza-Positivrate bei den für die Statistik auf Grippe hin untersuchten Patienten betrug 3 Prozent. Im Vorjahr waren es knapp 50 Prozent, bundesweit liegt die Positivrate im Moment bei 10 Prozent. Wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte, kann es bei milderen Temperaturen aber noch zu einem Anstieg der Grippezahlen kommen.

Die Statistik des Gesundheitsamtes weist dagegen seit Jahresbeginn - ähnlich wie im Vorjahr - einen starken Anstieg der Erkältungserkrankungen aus. Der Krankenstand liege insgesamt auf einem hohen Niveau, der Anstieg entspreche aber dem jahreszeitlichen Verlauf, heißt es beim Landesgesundheitsamt.

dpa

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Kritik von Ärztenetzwerk
Foto: Das unabhängige Ärztenetzwerk Cochrane hat Zweifel an der Wirksamkeit des Grippemittels Tamiflu angemeldet.

Um die Wirkung des Grippemittels Tamiflu gibt es neuen Streit. Das unabhängige Ärztenetzwerk Cochrane zweifelt die Wirksamkeit des Mittels an. Effektivität und Verträglichkeit von Tamiflu seien teils zu positiv bewertet worden, schreiben die Autoren in "The Cochrane Library".

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