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Rekordbeteiligung bei Juniorwahl

Bundestagswahl Rekordbeteiligung bei Juniorwahl

Niedersachsen ist der Spitzenreiter. In keinen anderen Bundesland haben sich so viele Schulen für die Juniorwahl angemeldet, aber es fehlen die Sponsoren.

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Bei der Juniorwahl stimmen die Jugendlichen wie bei einer echten Wahl ab.

Quelle: dpa (Archiv)

Hannover. Von Wahlmüdigkeit keine Spur: In keinem anderen Bundesland nehmen so viele Schulen an der Juniorwahl teil wie in Niedersachsen. 441 Schulen mit insgesamt 130.000 Schülern haben sich laut Gerald Wolff vom Verein Kumulus angemeldet. Der überparteiliche Verein aus Berlin organisiert die Abstimmung für 14- bis 18-Jährige. Abgestimmt wird wie bei einer echten Wahl - stilecht mit Wahlkabine und Stimmzettel. Bundesweit beteiligen sich mehr als 2200 Schulen mit 500 000 Jugendlichen an der Wahl. Bei der Landtagswahl im Januar hatten 350 Schulen bei der Juniorwahl teilgenommen, wovon 200 Schulen vom Land und der Rest über Sponsoren finanziert wurden. 250 Euro kostet die Teilnahme pro Schule. Dieses Mal gibt es Probleme mit der Finanzierung.

Obwohl das Kultusministerium 150 Schulen unterstütze und damit im Ländervergleich spitze sei, könnten knapp 200 Schulen, die mitmachen möchten, aus Kostengründen nicht dabei sein, sagt Wolff. Kumulus sucht jetzt dringend Sponsoren. Die Berufsbildende Schule II in Leer hat jetzt 250 Euro gesammelt, um einer anderen Schule die Juniorwahl zu finanzieren. „Lobenswert“, sagt Wolff.

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