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Tierquälerei: Katze mit Luftdruckwaffe angeschossen

Wolfsburg Tierquälerei: Katze mit Luftdruckwaffe angeschossen

Die Polizei in Königslutter ermittelt in einem Fall von Tierquälerei. Ein Unbekannter hatte am 31. Januar eine Katze mit einer Luftdruckwaffe angeschossen und schwer verletzt. Bereits Anfang des Jahres hatte es einen ähnlichen Fall in Wolfsburg gegeben, wo ein Kater - ebenfalls mit einer Luftdruckwaffe - getötet worden war.

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Katzenhasser: In Königslutter wurde eine Katze mit einer Luftdruckwaffe schwer verletzt.

Quelle: Boris Baschin

Am Sonntag, den 31. Januar, kam die weiße Hauskatze von ihrem morgendlichen Streifzug zu ihrem 46 Jahre alten Besitzer zurück. Dieser bemerkte sofort, dass mit dem Tier etwas nicht stimmte. Die Katze konnte sich kaum noch fortbewegen.

Dachte man beim ersten Besuch beim Tierarzt noch daran, dass die Katze eine Zerrung erlitten hatte, so kam beim zweiten Besuch die schreckliche Wahrheit ans Tageslicht: Bei Röntgenaufnahmen wurde ein Projektil aus einer Luftdruckwaffe festgestellt.

Das Projektil steckte im linken Hüftbereich und sollte ursprünglich operativ entfernt werden. Eine genauere Untersuchung ergab jedoch, dass eine Entfernung des Projektils mit großen Risiken für das Tier verbunden wäre und erst einmal aufgeschoben wurde.

Das Tier kann bis zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr laufen und hat sichtbare Schmerzen. Wegen des Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz hat die Polizei ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die Hinweise auf einen möglichen Verursacher geben können.

Hinweise bitte an das Polizeikommissariat  im Gerichtsweg, Telefon: 05353/94105-0 .

Fall in Wolfsburg weiter unaufgeklärt

Anfang des Jahres hatte ein Unbekannter in Wolfsburg einen Kater mit 18 Schüssen aus einer Luftdruckwaffe regelrecht hingerichtet. Der Fall sorgte deutschlandweit für Aufsehen und beschäftigt mittlerweile auch den Deutschen Tierschutzbund. Die Belohnung, die zur Ergreifung des Täters in Wolfsburg führt, ist inzwischen auf 3.550 € gestiegen.

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