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Marienkäfer im Haus aufsaugen und aussetzen

Wohnen Marienkäfer im Haus aufsaugen und aussetzen

Im Sommer finden sie ihren Weg ins Haus durch offene Türen und Fenster: Marienkäfer können eine wahre Plage sein. Einzelne Tiere lassen sich noch leicht einfangen.

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Ein asiatischer Marienkäfer - vielleicht auf dem Weg nach drinnen? Inzwischen ist der Ableger aus Fernost die zahlenmäßig größte Marienkäferart in Europa.

Quelle: Felix Kästle

Berlin. Bei ganzen Gruppen hilft der Staubsauger mit einem 'Socken-Trick'.

Einzelne Marienkäfer können vorsichtig mit dem Handfeger eingesammelt und draußen ausgesetzt werden. Größere Ansammlungen der Insekten lassen sich einfacher mit dem Staubsauger einfangen:

Dazu stülpt man den Bund einer Socke über das Staubsaugerrohr und schiebt den Rest des Strumpfs locker in die Rohröffnung. Das empfiehlt Julian Heiermann vom Naturschutzbund Deutschland. So bildet sich eine Auffangmulde, in die man die Käfer auf niedrigster Stufe einsaugen kann. Hausbewohner transportieren die Tiere dann bequem in der Socke und setzen sie ein paar hundert Meter vom Haus entfernt aus.

Vor allem asiatische Marienkäfer finden sich in großen Gruppen zusammen. "Sie versammeln sich zu Hunderten oder sogar Tausenden an Hausfassaden", erklärt Heiermann. Mittlerweile macht der asiatische Ableger zahlenmäßig die größte Marienkäferart in Europa aus.

Von dem Krabbeltier haben Haus- und Gartenbesitzer allerdings nichts zu befürchten. Im Gegenteil: Wer in seinem Garten Ärger mit Blattläusen hat, findet in ihm einen starken Verbündeten und eine umweltfreundliche Alternative zu Pflanzenschutzmitteln.

dpa

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