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Klein, aber oho - Die neuen Sekretäre haben es in sich

Wohnen Klein, aber oho - Die neuen Sekretäre haben es in sich

Noch eine E-Mail verschicken, dann ist Feierabend: Im Homeoffice ist das fast unmöglich. Mit dem Schreibtisch vor der Nase lässt es sich schwer abschalten. Die neuen Sekretäre schaffen Abhilfe: In ihnen verschwinden Laptop und Tablet im Handumdrehen.

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Der Sekretär mell von Interlübke verbindet die Materialien Metall und Holz.

Quelle: Interlübke

Köln. Praktisch, platzsparend und elegant - das sind die drei Merkmale der neuen Sekretäre auf der

Möbelmesse IMM Cologne (19. bis 25. Januar). Während die Möbel früher oft massiv und wuchtig daherkamen, wirken die Modelle jetzt schlicht und filigran. Sie fügen sich ohne weiteres in die Einrichtung im Wohn- oder Schlafzimmer ein.

 

Schließlich nutzen viele das Zuhause gleichzeitig als Büro. "Wohnraum ist knapp, häufig gibt es in den Wohnungen gar kein extra Arbeitszimmer mehr", erklärt der Designer Peter Lippert von Lippert Studios. Für die Müller Möbelfabrikation hat das Berliner Designbüro das Schreibpult PS 10 entworfen. Es kombiniert runde und eckige Elemente und ist aufs Wesentliche reduziert. Zwei Aufbewahrungsfächer bieten Platz etwa für Kabel und Steckerleisten. Die Arbeitsfläche ist aus Linoleum.

Lippert findet, dass moderne Schreibtische nicht sofort als solche erkennbar sein müssen. "Wenn Besuch kommt, kann die Steuererklärung schnell in einer Schublade verschwinden", erklärt er. Dann bekämen die Sekretäre gleich einen ganz anderen Charakter, der nicht zwangsläufig an Arbeit oder Büro erinnert.

Der Sekretär mell von Interlübke besteht aus einem Metallgestell mit Eichenholzboxen und -schubladen. Der Clou: Mit einer Handbewegung lässt sich die Schreibplatte nach vorn ziehen. Dann gibt sie ein Fach für Arbeitsutensilien und eine Box mit Stromanschlüssen frei, erklärt Marion Scholz von Interlübke. Solche Schreibtische sind praktisch für Kunden mit Tablet-Computer oder Laptop - da diese klein und handlich sind, brauchen sie keine große Fläche zum Hinstellen.

Auch Harvey von Lambert ist ein Laptoptisch und Schreibplatz, der wenig Raum benötigt. In Ablagen und Schubladen verschwinden Arbeitsutensilien schnell. So kann das Modell etwa im Wohn- oder Schlafzimmer stehen, ohne dass es eine Arbeitsatmosphäre vermittelt. Wie viele andere aktuelle Sekretäre setzt auch Harvey auf eine Kombination aus Metall und Holz.

Ähnlich wandelbar ist der duotbale von Urban Favourites, den Michael Hilgers entworfen hat. In einem Moment ist er ein Esstisch, im nächsten durch Umklappen der einen Hälfte ein kleines Homeoffice. Die hochgeklappte Fläche wird zur Ablage für Bücher oder Notizen. Im duotable versteckt finden sich Ablagen für Stifte, Mehrfachsteckdosen oder Ladekabel. "Ich möchte den kleinen Raum nutzbar machen", sagt Hilgers. "Außerdem zwingen kleine Flächen automatisch zur Ordnung."

Unter dem Motto "Der kleinste Arbeitsplatz der Welt" entwickelten Ivo Schelle und Jonas Kressel für Müller Möbelfabrikation einen Wandsekretär für alle, die gern im Stehen arbeiten. Der PS 03 eignet sich besonders zum Arbeiten zwischendurch oder zum Ablegen wichtiger Unterlagen. Die Arbeitsfläche ist aus massivem Eichenholz, der Aufsatz aus Metall, das in verschiedenen Farben lackiert werden kann. "Besonders im Trend sind derzeit Pastellfarben", hat Ivo Schelle beobachtet. Für die Arbeit mit technischen Geräten gibt es eine Box mit Strom- und USB-Anschlüssen.

dpa

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