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Ab ins Sommerlager: Mantel und Winterbettdecke waschen

Wohnen Ab ins Sommerlager: Mantel und Winterbettdecke waschen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Mit den frühlingshaften Temperaturen beginnt das Räumen: Die dicken Bettdecken kommen ins Sommerlager, die Mäntel, Daunenjacken und kuscheligen Wollpullover werden noch einmal gewaschen und in hintere Teile des Schrankes oder in Kartons gepackt.

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Auszeit für die warme Winterkleidung: Bevor die dick gefütterten Stücke ins Sommerlager kommen, wandern sie in die Waschmaschine.

Quelle: Markus Scholz

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel gibt Tipps zum Waschen vor dem Einlagern:

 

Wollkleidung und -decken: Zeigt das Schild eine Wanne mit zwei waagerechten Strichen, darf man das Stück in der Maschine im Wollwaschgang waschen. In eine Trommel, die 4,5 Kilo fasst, gehört höchstens ein Kilo Wolle. Es kann also sein, dass der Platz in der Maschine für den Wollmantel oder die große Decke nicht reicht. Sie kommen dann in die Reinigung.

 

Kleidungsstücke, auf denen in das Wannensymbol eine Hand ragt, dürfen gar nicht in die Maschine - etwa kuschelige Pullover aus Merinowolle, Alpaka und Kaschmir. Wichtig ist: Handwäsche darf man nicht kneten, sondern nur leicht mit den flachen Händen am Becken ausdrücken. Und statt die Wolle am Schluss zu wringen, wird die Nässe nur ausgedrückt. Gut ist kaltes oder lauwarmes Wasser, gespült wird bei gleicher Temperatur, denn Unterschiede können die Fasern verfilzen. Ist das Wannensymbol durchgestrichen, darf das Textilstück weder von Hand noch in der Maschine gewaschen werden, sondern es kommt in die Reinigung.

Pullover und Kleider aus Wolle dürfen zum Trocknen nicht aufgehängt werden. Das Gewicht des Wassers bringt sie aus der Form. Der IKW rät, überschüssiges Wasser mit Handtüchern abzutupfen und die Textilien auf einem trockenen Handtuch liegend trocknen zu lassen.

 

Daunenjacke und -decke: Textilien mit Daunenfüllung können nur dann zu Hause gewaschen werden, wenn es möglich ist, sie anschließend in einen Wäschetrockner zu geben. Lässt man die Stücke auf der Leine trocknen, klebt die Federfüllung zusammen. Der Isoliereffekt ist damit dahin.

 

Um das zu verhindern, kommen in den Wäschetrockner zusätzlich zwei farblose und saubere Tennisbälle. Sie sorgen für Bewegung in der Trommel und wirbeln die Daunen auf. Nach dem Trocknen im Gerät wird die Jacke oder die Decke auf einem Wäscheständer ausgebreitet, wo sie abkühlen. Dann wird kontrolliert, ob die Daunen völlig trocken und auch ganz aufgelockert sind. Falls nicht, kommen die Stücke zurück in den Trockner.

Beim Waschen braucht die Wäsche viel Platz, damit die Daunen sich ebenfalls gut bewegen können. Die Waschmaschine und auch der Trockner sollten daher ein Fassungsvermögen von mindestens sechs Kilogramm haben. Gewaschen wird eine Daunenjacke bei maximal 40 Grad, eine Bettdecke bei bis zu 30 Grad im Fein- oder Wollwaschgang. Dazu wird ein flüssiges Wollwaschmittel verwendet. Auch hier gilt: Die Decke muss für den Gang im Trockner zugelassen sein. Sonst muss sie in die Reinigung gegeben werden.

 

Skikleidung: Hierbei handelt es sich um Funktionskleidung, oft mit sensiblen Membranen, die wind- und wasserdicht sind. Sie müssen beim Waschen besonders geschont werden. Die Taschen werden geleert, Klett- und Reißverschlüsse geschlossen und die Jacke auf links gedreht. Gut geeignet für diese Wäsche sind Spezialwaschmittel und der Schongang. Denn durch die heftigen Bewegungen bei anderen Waschprogrammen, die Kleidungsstücke aneinander reiben lassen, oder das Schleudern kann die Wäsche Schaden nehmen.

 

Besonders wichtig ist das Imprägnieren nach dem Waschen. Das schützt die Kleidung für den Wintersport vor Feuchtigkeit, Nässe und auch gegen Verschmutzungen. Sprays und Pumpzerstäuber sollten aber nur im Freien oder bei guter Belüftung verwendet werden.

dpa

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